- Bitcoin tendiert auch am Donnerstagmorgen weiter gen Süden. Die Krypto-Leitwährung liegt auf Sicht der vergangenen 24 Stunden rund 1 Prozent im Minus. ETH notiert etwas mehr als 1,1 Prozent im Minus – XRP und SOL rutschen in diesem Zeitraum gar um über 3 Prozent ab. Größter Verlierer ist jedoch Privacy-Coin Zcash, der über 10 Prozent verliert.
- Grund sind einmal mehr geopolitische Spannungen: Laut dem Wall Street Journal haben die USA im Nahen Osten mittlerweile ihre größte Konzentration an Luftstreitkräften seit der Irak-Invasion 2003 zusammengezogen. Spekulanten auf Polymarket geben Angriffen der USA auf Iran bis Monatsende nun eine Wahrscheinlichkeit von 31 Prozent.
- Die geopolitische Unsicherheit hat den US-Dollar-Index DXY in der Folge auf 97,7 steigen lassen – den höchsten Stand seit dem 6. Februar –, während WTI-Rohöl von seinem Mittwochstief bei 62 US-Dollar auf 65 US-Dollar geklettert ist. Ein stärkerer US-Dollar und steigende Ölpreise belasten typischerweise Risk-Assets, was zusätzlichen Gegenwind für Bitcoin erzeugt.
- Zu allem Überfluss erklärte Trump gestern auch noch, dass das Handelsdefizit der USA aufgrund seiner Zölle um 78 Prozent gesunken ist und “dieses Jahr positiv wird”, was die Fantasie der Beobachter für weitere Zölle anheizt.
- Bitcoin ist auf dem Weg, die fünfte Woche in Folge Verlust zu schreiben – das wäre die erste solche Serie seit März bis Mai 2022. Damals fiel Bitcoin neun Wochen am Stück.
- Auf Monatsbasis hat Bitcoin seit Oktober fünf Rückgänge in Folge verzeichnet – die zweitlängste Verlustserie in der Historie, übertroffen nur vom sechsmonatigen Rückgang in den Jahren 2018 bis 2019.
- Gegenüber Gold liegt Bitcoin im Verhältnis zum Edelmetall seit sieben Monaten in Folge im Minus – die längste jemals gemessene Phase der Underperformance in diesem Handelspaar.
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- Am heutigen Mittwoch schauen Anleger auf das um 20:00 Uhr veröffentlichte Fed-Sitzungsprotokoll zur jüngsten Leitzinsentscheidung. Anleger erhoffen sich neue Informationen zur aktuellen Denke der US-Notenbank.
- In Anbetracht eines unverändert starken US-Wirtschaftswachstums ist nicht mit dovishen Überraschungen zu rechnen. Aktuell gehen laut CME-Watchtool lediglich sieben Prozent von einer Leitzinssenkung um 25 Basispunkte am 12. März aus.
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