Nach fünf Wochen mit Zuflüssen verzeichnen Krypto-Investmentprodukte wieder Nettoabflüsse. Laut einem Bericht von CoinShares belief sich der Kapitalabfluss in der vergangenen Woche auf insgesamt 414 Millionen US-Dollar. Als Gründe nennt Research-Leiter James Butterfill den Iran-Krieg sowie wachsende Inflationssorgen.
“Risikoaversion” nimmt zu
CoinShares zufolge preist der Markt zunehmend Zinserhöhungen ein. Das setze risikoreiche Assets wie Kryptowährungen unter Druck. “Die Kapitalabflüsse spiegeln eine breitere Risikoaversion wider, ausgelöst durch makroökonomische Unsicherheiten”, so Butterfill.
Das verwaltete Vermögen (Assets under Management) digitaler Anlageprodukte sank somit auf 129 Milliarden US-Dollar. Besonders stark traf es Ethereum mit Abflüssen von 222 Millionen US-Dollar. Bitcoin verzeichnete ebenfalls Rückflüsse in Höhe von 194 Millionen US-Dollar, liegt seit Jahresbeginn mit kumulierten Zuflüssen von 964 Millionen US-Dollar jedoch weiterhin im Plus.
Ein ähnliches Bild zeigt sich bei den börsengehandelten Krypto-Produkten. Spot Bitcoin ETFs verzeichneten nach vier Wochen mit Nettozuflüssen zuletzt wieder Abflüsse in Höhe von 296 Millionen US-Dollar. Ethereum setzt den Negativtrend fort und verbucht mit 206,6 Millionen US-Dollar bereits die zweite Woche in Folge Abflüsse.
Bitcoin und zahlreiche weitere Kryptowährungen können über die Krypto-Börse Coinbase gehandelt werden. Neukunden sichern sich aktuell 30 Euro in Bitcoin, sobald sie mindestens den gleichen Betrag investieren.
