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Bittere Pillen Spanische Behörden gehen gegen Geldwäscher vor

Der Polizei in Spanien ist ein Schlag gegen den illegalen Verkauf von Medikamenten gelungen. Das Geld soll unter anderem mithilfe von Kryptowährungen gewaschen worden sein.

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mehrere dollarscheine, die an einer leine zum trocknen hängen

Beitragsbild: Shutterstock

Die Polizei in Spanien hat 33 Menschen festgenommen, die mutmaßlich illegal Medikamente online verkauft haben sollen. Sie sollen mindestens einen Teil ihres 3-Millionen-Euro schweren Profits über Kryptowährungen gewaschen haben. Allerdings seien auch andere Formen der Geldwäsche zum Tragen gekommen.

Schließlich wuschen sie die Gewinne, die sie auf verschiedene Weise erzielten, unter anderem durch den Kauf einer virtueller Währung über Börsen oder durch die Bewegung von Bargeld außerhalb unserer Grenzen. Sie hatten auch Bankkonten in Ländern wie Zypern oder Andorra und arbeiteten durch Banküberweisungen mit speziellen Konzepten, um illegale Gewinne zu verschleiern. Eine andere Methode der Geldwäsche bestand darin, in Deutschland hochwertige Fahrzeuge zu kaufen oder Luxusgüter zu reservieren, die sie schließlich doch nicht erwarben, und ihre Rückgabe durch Überweisung unter dem Vorwand zu fordern, sie seien nicht im Land ansässig.

Bericht der Policía Nacional

Als die Polizei zugeschlagen hat, konnte sie insgesamt 70.000 Pillen, darunter Potenzmittel und andere Medikamente, sicherstellen. Die Medikamente sind laut offizieller Mitteilung nicht in Spanien zugelassen gewesen. Nach Kenntnisstand der Behörden seien sie aus einer Fabrik in Indien über Singapur und das Vereinigte Königreich verschifft worden, um dann aus einer Garage im spanischen Murica verkauft zu werden. Ein Teil des Erlöses sei durch eine Kryptowährung gewaschen worden – welche es war, geht aus dem Dokument jedoch nicht hervor.

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