Das steckt dahinter 

Pump.fun: Memecoin-Launchpad startet Bounty-Plattform

Pump.fun startet mit GO einen neuen Online-Marktplatz. Nutzer können Aufgaben ausschreiben, Belohnungen hinterlegen und Auszahlungen über Escrow abwickeln.

Johannes Dexl
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Das Logo von Pump.fun auf schwarz-grünem Hintergrund.

Beitragsbild: Shutterstock

| Im Zuge des allgemeinen Crashs am Krypto-Markt ist auch PUMP gefallen

Das Krypto-Unternehmen baut sein Angebot über Memecoins hinaus aus. Mit “GO” hat die Solana-Plattform ein neues Bounty-Produkt gestartet, über das Nutzer Aufgaben ausschreiben und andere Nutzer für deren Erledigung bezahlen können. Die Belohnungen starten bei fünf US-Dollar und werden beim Erstellen der Bounty in einem Escrow hinterlegt.

Das Prinzip ist einfach. Wer eine Bounty erstellt, verbindet seinen X-Account und eine Wallet, beschreibt die Aufgabe, legt Zeitrahmen und gewünschte Nachweise fest und zahlt die Belohnung vorab ein. Danach bleiben die Mittel gesperrt. Eine Auszahlung erfolgt erst, wenn eine Einreichung angenommen und von Pump.fun freigegeben wird. Läuft die Bounty aus, kann der Ersteller die Mittel nach einer Streitfrist zurückfordern.

Pump.fun behält die Kontrolle

Auch Teilnehmer müssen ihren X-Account und eine Wallet verbinden. Sie erledigen die Aufgabe, reichen Belege ein und erhalten die Belohnung direkt aus dem Escrow, falls ihre Arbeit akzeptiert wird. Wird eine Einreichung abgelehnt, bleibt das Geld gesperrt, bis eine andere Einreichung angenommen wird oder die Bounty ausläuft.

Zwar können Ersteller Einreichungen empfehlen, die finale Entscheidung liegt jedoch bei der Krypto-Plattform. Pump.fun kann Bounties und Einreichungen prüfen, ablehnen, verändern oder stornieren. Bewertet werden unter anderem Anforderungen, Originalität, Qualität, Betrugsanzeichen und die Einhaltung der Plattformregeln. Einspruchsmöglichkeiten sieht das Modell offenbar nicht vor.

Vom Memecoin-Casino zum Aufgaben-Marktplatz

GO passt zur breiteren Strategie von Pump.fun, sich von einem reinen Memecoin-Launchpad zu einer Social-Crypto-Plattform zu entwickeln. Nach Token-Launches, Creator Fees und Livestream-Funktionen öffnet das Unternehmen nun ein neues Feld: bezahlte Aufgaben, die über Social Accounts und Wallets abgewickelt werden.

Für Nutzer kann das einen niedrigschwelligen Markt für Promotion, Content, Research oder Community-Aufgaben schaffen. Für Pump.fun entsteht ein weiterer Hebel, um Aktivität auf der Plattform zu halten.

Im Zuge des allgemeinen Crashs am Krypto-Markt ist auch PUMP auf Sicht der vergangenen 24 Stunden um rund 11 Prozent gefallen.

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