Nachfrage gering 

Günstigster Bitcoin ETF startet: “Ultimative Vermögenshüter der reichen Babyboomer”

Morgan Stanley bringt Bewegung in den Wettbewerb um Bitcoin ETFs. Doch trifft das neue Produkt auch auf die nötige Nachfrage?

Dominic Döllel
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Ted Pick, Chairman und CEO von Morgan Stanley, vor einem Bitcoin-Hintergrund mit Kursanzeigen

Beitragsbild: picture alliance und Shutterstock I Fotomontage

| Morgan-Stanley-CEO Ted Pick will den günstigsten Bitcoin ETF an den Markt bringen

Mit einem neuen Vorstoß könnte Morgan Stanley den Wettbewerb unter Bitcoin Spot ETFs neu entfachen. Laut dem aktualisierten S-1-Antrag plant die Großbank einen eigenen ETF mit dem Ticker MSBT, dessen Gebühren bei lediglich 14 Basispunkten liegen sollen. Damit positioniert sich das Produkt unter den Kosten etablierter Anbieter wie Grayscale mit 0,15 Prozent und BlackRock mit 25 Basispunkten.

Der Schritt könnte weitreichende Folgen für den Markt haben. Insbesondere die Kombination aus vergleichsweise niedrigen Gebühren und der starken Vertriebsstruktur im Wealth-Management-Bereich dürfte für zusätzliche Kapitalzuflüsse sorgen.

“Die Markteinführung erfolgt voraussichtlich in den nächsten zwei Wochen”, schreibt ETF-Experte Eric Blachunas in einem X-Beitrag. Auch sei der ETF Launch besonders, weil es sich bei Morgan Stanley um die erste US-Bank handle, die einen eigenen Bitcoin ETF lanciert. “Und diese Bank verfügt zufällig über 16.000 Berater, die Vermögenswerte in Höhe von sechs Billionen US-Dollar verwalten. Sie sind die ultimativen Hüter des Vermögens der wohlhabenden Babyboomer”, so Balchunas.

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Bitcoin ETFs mit Nettoabflüssen

Doch trifft der “günstigste Bitcoin ETF” auch auf eine Nachfrage? Daten von BTC-ECHO zufolge verzeichneten die Indexfonds Nettoabflüsse von knapp 300 Millionen US-Dollar in der letzten Woche. Auch Ethereum ETFs stehen unter Druck und registrierten mit 48,54 Millionen US-Dollar den achten Tag in Folge negative Kapitalbewegungen.

Die Entwicklung deutet auf eine kurzfristig abnehmende Nachfrage hin, trotz struktureller Fortschritte im Markt. Analysten sehen darin eine mögliche Konsolidierungsphase nach den starken Zuflüssen der vergangenen Monate. Ob neue Anbieter wie Morgan Stanley diesen Trend umkehren können, bleibt abzuwarten.

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