"Vierjahreszyklus überwunden" 

Michael Saylor verrät: Dieses Bitcoin-Risiko wird stark unterschätzt

Viele Bitcoin-Anleger fürchten einen Angriff durch Quantencomputer. Doch laut Michael Saylor liegt die echte Gefahr für die Kryptowährung ganz woanders.

Tobias Zander
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Michael Saylor

Beitragsbild: picture alliance

| Bitcoin-Permabulle Michael Saylor enthüllt ein unterschätztes Risiko

Die größte Bitcoin-Treasury-Firma der Welt, Strategy (ehemals: MicroStrategy), steht im Bärenmarkt 2026 wie ein Fels in der Brandung. Während viele Retail-Anleger mit Verlust verkauften und selbst alteingesessene Bitcoin-Wale ihre Bestände deutlich reduzierten, akkumuliert Michael Saylor mit seinem Unternehmen fast ununterbrochen BTC. Nach einer dreizehnwöchigen Kaufserie gab es am vergangenen Montag zwar eine überraschende Pause, doch mit den Worten “₿ack to Work” kündigte der Permabulle am Ostersonntag wieder einen neuen Bitcoin-Kauf an – die genauen Zahlen dürften heute folgen, denn in den USA gehört der Ostermontag nicht zu den Börsenfeiertagen.

Zudem drückt sich der US-Unternehmer in einem X-Post außergewöhnlich bullish aus: “Bitcoin hat sich durchgesetzt. Weltweit herrscht Einigkeit darüber, dass BTC digitales Kapital ist.” Als logische Konsequenz sei der Vierjahreszyklus überwunden, denn der Bitcoin-Kurs werde nun von Kapitalströmen bestimmt. Damit sind Bankkredite und digitale Kredite für das BTC-Wachstum zukünftig relevanter als die Halving-Zyklen. Dennoch warnt der Strategy-Gründer vor einem Risiko, das viele Hodler unterschätzen dürften.

Quantencomputer sind nicht die größte Bitcoin-Herausforderung

Es handelt sich dabei nicht um das vielfach heraufbeschworene Gespenst der Quantencomputer-Attacke. Schon im Januar hatte Saylor betont, dass auch das Bitcoin-Netzwerk nur mit Software laufe, weshalb es schlichtweg “ein Quanten-Upgrade” geben werde. Seine damalige Prognose: “Es wird quantenresistente Verschlüsselungsbibliotheken geben, und es würde mich nicht überraschen, wenn diese dieselben sind wie in Android-Handys, iPhones und dem Microsoft-Netzwerk.” Letztlich könnte der “Quantensprung” sogar das Beste sein, was Bitcoin je passiert ist, weil er eine massive Deflation auslösen würde.

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Was ist dann die schwerwiegendste Bedrohung für die Krypto-Leitwährung? Saylor legt sich fest: “Das größte Risiko besteht darin, dass schlechte Ideen zu iatrogenen Änderungen des Protokolls führen.” Der Begriff “iatrogen” wird häufig in der Medizin verwendet und bezieht sich auf Schäden, die durch die Behandlung selbst verursacht werden.

Im Fall von Bitcoin geht es um gut gemeinte Änderungen, die aber letztendlich zu einer Schwächung des Netzwerks führen. Konkrete Beispiele nennt der Strategy-Gründer jedoch nicht. Zuletzt kam es in der BTC-Community zu einem heftigen Streit um die Aufhebung des OP_RETURN-Limits.

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