Geniestreich oder Insiderhandel? 

Krypto-Trader macht Millionen mit Broccoli-Memecoins

Ein Memecoin-Trader macht 28 Millionen US-Dollar an nur einem Tag. Warum sein neuer Krypto-Reichtum eine dunkle Seite mit sich bringt.

Tobias Zander
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Memcoins, Krypto und eine Katze

Beitragsbild: Shutterstock

| Der "Krypto-Sniper" könnte über Insiderinformationen verfügt haben
  • Während sich Binance-Gründer Changpeng “CZ” Zhao prächtig über den von ihm initiierten Memecoin-Wettbewerb amüsierte, sahnte ein Krypto-Trader ab. Fast 28 Millionen US-Dollar soll er dank “Broccoli” verdient haben.
  • Am Donnerstag hatte Krypto-Milliardär CZ den Namen seines neuen Hundes, einem belgischen Malinois, enthüllt. Er selbst launchte keinen Memecoin, aber entfesselte dafür die neuesten Degen-Spiele. Das Resultat: Hunderte Broccoli-Memecoins.
  • Doch ein sogenannter “Sniper” nutzte den Hype geschickt zu seinen Gunsten. Nach Angaben von Lookonchain kaufte er dafür zunächst fast alle Memecoins mit dem Namen Broccoli.
  • “Ein Sniper machte 27,8 Millionen, indem er den nach dem Hund von CZ benannten Memecoin (Broccoli) snipte”, schreibt das Krypto-Analyseunternehmen in einem X-Post zu dem Vorfall.
  • Und ergänzt: “Dann verteilte er Broccoli auf mehrere Wallets zum Verkauf mit Disperse.” Am Ende cashte der Krypto-Trader seinen Gewinn offenbar in USDT aus, dem Dollar-Stablecoin von Tether.
  • Sein Millionengewinn weckte in der Krypto-Community jedoch Zweifel. Offenbar stehen einige der Wallet-Adressen des Traders mit den Entwicklern verschiedener Broccoli-Memcoins in Verbindung.
  • Nach Einschätzung von Experten könnte es sich daher um Insidertrading handeln. Erst vor wenigen Tagen ereignete sich ein ähnlicher Fall bei dem Memecoin “HarryBolz”, der von Elon Musks Umbenennung auf X inspiriert war.
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