Der dezentrale Identitätsdienst Humanity Protocol ist nach eigenen Angaben Opfer eines schwerwiegenden Sicherheitsvorfalls geworden. Wie Gründer und CEO Terence Kwok mitteilte, wurden die private keys eines Mitglieds der Humanity Foundation kompromittiert. Die genaue Ursache des Vorfalls ist bislang nicht bekannt.
Nach Angaben von Onchain-Analysten sollen Angreifer mindestens 30 Millionen US-Dollar in Form des nativen H-Token entwendet haben. Der Onchain-Ermittler “Specter” berichtete, dass mehrere Wallets mit Verbindungen zu Humanity Protocol von einem laufenden Angriff betroffen seien. Laut Arkham Intelligence wurden die gestohlenen Token über Handelsplattformen wie Kyber Network und PancakeSwap bewegt.
Kurs bricht zusammen
Der H-Token brach infolge in sich zusammen. In den vergangenen 24 Stunden fiel der Kurs um 83 Prozent auf aktuell 0,12 US-Dollar.
Humanity Protocol forderte Nutzer auf, bis auf Weiteres weder die Bridge noch verbundene Liquiditätspools zu verwenden. Das Team arbeite gemeinsam mit externen Sicherheitsexperten an der Untersuchung des Vorfalls.
Humanity Protocol entwickelt eine auf zkEVM-Technologie basierende Blockchain für digitale Identitäten. Das Projekt verwendet dafür biometrische Verifikation mittels Handflächen-Scans.
