- Der gescholtene FTX-Gründer Sam Bankman-Fried (SBF) meldete sich in der Nacht zum Dienstag erstmals aus dem Gefängnis zu Wort und sorgte damit für reichlich Trubel unter einigen Altcoins.
- In einer Reihe von Tweets äußerte der zu 25 Jahren Haft verurteilte Ex-CEO der berüchtigten Krypto-Börse seine Sympathien für gekündigte Regierungsangestellte in den USA.
- “Ich kann bestätigen, dass arbeitslos zu sein deutlich weniger entspannt ist, als es aussieht”, erklärte SBF.
- Bankman-Fried bezog sich offenbar auf eine aktuelle E-Mail-Kampagne von Elon Musks “Department of Government Efficiency” – kurz DOGE. In dieser wurden Regierungsmitarbeiter aufgefordert, innerhalb einer Woche eine Liste ihrer aktuellen Tätigkeiten einzureichen – andernfalls würden sie entlassen.
- Die Aussagen des FTX-Gründers sorgten derweil beim eigentlich längst vergessenen FTX-Token (FTT) für einen intensiven, aber kurzen Kursanstieg von 30 Prozent.
- Zu den Bedingungen im Gefängnis, seiner Haft und dem Insolvenzverfahren der kollabierten Krypto-Börse äußerte sich SBF nicht. Es ist zudem nicht klar, ob hinter dem X-Konto tatsächlich Bankman-Fried persönlich steckt.
- SBF sitzt derzeit im Metropolitan Detention Center (MDC) in Brooklyn, New York. Dort haben Inhaftierte in der Regel keinen Zugang zum Internet, weshalb einige Beobachter skeptisch sind.
- Zeitgleich zu seinem Beitrag bewarb ein X-Konto mit dem Namen ‘SBF_DOGE’ einen neuen Solana-Memecoin mit dem Namen “SBF”. Das Konto zeigte ein Profilbild von SBF und war mit einem grauen Häckchen für Regierungs-Accounts versehen.
- Der SBF-Memecoin schoss zunächst in die Höhe, ehe der Account den Tweet löschte und der Kurs komplett einbrach.
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