- Über 22 Prozent ist der Bitcoin-Kurs seit der Trumpschen Amtseinführung eingebrochen. Von der vielfach prophezeiten Krypto-Rallye dank eines wirtschaftsfreundlichen Kurses des 47. US-Präsidenten ist derzeit wenig zu sehen.
- Doch während der Republikaner seines Handelskrieg auf immer neue Eskalationsstufen treibt, gibt ein BlackRock-Experte überraschend Entwarnung. Gegenüber Yahoo Finance erkennt Robbie Mitchnick, Global Head of Digital Assets, sogar positive Folgen für Bitcoin.
- “Der Krypto-Markt hat sich möglicherweise selbst überholt mit den Erwartungen, wie schnell die Deregulierung und andere Katalysatoren eintreffen würden“, meint der BlackRock-Experte zur Korrektur bei Bitcoin und Co.
- Aber: “Eine Rezession wäre ein großer Katalysator für Bitcoin”. Schließlich sei die Kryptowährung aufgrund ihrer Knappheit, ihrer Dezentralität und ihrer Unabhängigkeit von TradFi-Systemen gerade in ökonomischen Krisenzeiten ein “long-term hedge”
- Im Moment des Schreibens handelt Bitcoin bei 84.700 US-Dollar, was einen Kurszuwachs von 3,2 Prozent in den vergangenen 24 Stunden bedeutet. Am Abend wird Fed-Chef Jerome Powell die neueste US-Leitzinsentscheidung verkünden.
- Laut der Wettplattform Polymarket liegt die Wahrscheinlichkeit einer US-Rezession 2025 aktuell bei 39 Prozent. Eine Rezession ist ein wirtschaftlicher Abschwung, der durch zwei aufeinanderfolgende Quartale mit negativem Wirtschaftswachstum gekennzeichnet ist.
- “[Bitcoin] verfügt über eine hohe Liquidität, das heißt es profitiert von erhöhten Staatsausgaben, der Anhäufung von Defiziten und niedrigeren Zinssätzen – alles typische Merkmale eines rezessiven Umfelds”, unterstreicht Mitchnick seine Argumentation.
- Und gibt sich optimistisch, denn “einige der erfahrensten Bitcoin-Akkumulatoren, mit denen wir gesprochen haben, betrachten diesen Einbruch als Kaufgelegenheit.“
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