DLT gegen Corona China: Blockchain-basiertes Punktesystem zur Tourismusunterstützung

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Alexander Leyde

von Alexander Leyde

Am · Lesezeit: 1 Minute

Alexander Leyde

Alexander absolvierte seinen Bachelor in Geschichte, Politik und Soziologie in Würzburg, bevor er in Heidelberg mit dem Geschichts-Masterstudium beginnen wird. Bei BTC-ECHO möchte er sich mit den gesellschaftlichen Implikationen der Blockchain-Technologie auseinandersetzen.

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Hainan-Airlines-Flugzeug am Flughafen

Quelle: Shutterstock

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Die Corona-Pandemie hat insbesondere die Tourismus-Branche in Mitleidenschaft gezogen. Die chinesische Provinz Hainan plant nun die Einführung einer Blockchain-Lösung, um die Industrie wieder zu stärken.

Die chinesischen Behörden planen, in der Provinz Hainan die Blockchain-Technologie für einen Aufschwung der Tourismusbranche zu nutzen. Durch den Lockdown infolge der Corona-Pandemie und den damit einhergehenden eingeschränkten Reisemöglichkeiten hat diese Industrie besonders gelitten.

Die Blockchain-Lösung wird ein Punkteprogramm beinhalten, das Chinesen und Ausländer nutzen können. So müssen sie nur diese eine Plattform verwenden, um den öffentlichen Nahverkehr, Hotels oder Attraktionen in Anspruch zu nehmen. Dadurch sollen die Kulturbranche und die Unterhaltungsindustrie Werkzeuge erhalten, um sich in einem gemeinsamen Netzwerk auszutauschen. Für die Touristen würde dies zudem wohl viel Planung ersparen.

Hainan setzt auf Blockchain-Technologie

Die Inselprovinz Hainan im Südchinesischen Meer hat 2019 außerdem ein Projekt gestartet, um den Finanzsektor mit der Technologie vertraut zu machen. Durch das 142-Millionen-US-Dollar-Programm soll sich die Region zur ersten Blockchain-Freihandelszone des Landes entwickeln.

In der Provinz Huangdong und in Macao bekämpft man die Folgen der Pandemie ebenfalls mit Blockchain-Mitteln. Die beiden Regionen tauschen Gesundheitsdaten von Reisenden dank der dezentralen Technologie in Echtzeit aus. Lange Wartezeiten durch Datenüberprüfung verkürzen sich so auf zwei Minuten, sagte der Entwickler WeBank.

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17.732 BitcoinsMicroStrategy CEO Michael Saylor hält 235 Millionen US-Dollar in Bitcoin

1 Stunde

Via Twitter äußerte sich der CEO von MicroStrategy Michael Saylor zu seinem Bitcoin-Besitz. Einige Leute hätten ihn diesbezüglich befragt.

Am 27. Oktober 2020 twitterte Michael Saylor, CEO von MicroStrategy, dass er in Besitz von 17.732 Bitcoin sei. Dies entspricht einem derzeitigen Wert von 235 Millionen US-Dollar. Er erklärte, dass er die Bitcoin zu einem durchschnittlichen Wechselkurs von 9.882 US-Dollar gekauft habe. Somit hätte er Gesamtkosten von 175 Millionen US-Dollar.

In Anbetracht des aktuellen Bitcoin-Kurses hätte Saylor eine Gewinnsumme von rund 60 Millionen US-Dollar erzielt. Saylor betonte, dass sich sein Unternehmen MicroStrategy seiner persönlichen Bitcoin-Bestände im klaren gewesen sei, bevor es im August 2020 selbst in die Kryptowährung investierte. Damals kaufte das Unternehmen 38.250 Bitcoins im Wert von über 505 Millionen US-Dollar.

Für MicroStrategy war die Investition ein voller Erfolg. Das Unternehmen verzeichnete eines seiner stärksten Quartale der letzten Jahre. Im dritten Quartal konnte sich das Unternehmen über den höchsten Gesamtumsatz seit 2016 freuen. Mit 19,8 Millionen US-Dollar Gewinn verbuchte es eine Steigerung von 11,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Michael Saylor ist von der Kryptowährung Bitcoin überzeugt. Vor Kurzem sagte er während eines Interviews, dass Bitcoin das beste Geld sei, das jemals geschaffen wurde.

CBDC-ForschungConsenSys und Forge experimentieren mit dem digitalen Euro

21 Stunden

Das Blockchain-Unternehmen ConsenSys entwickelt gemeinsam mit Forge CBDC-Lösungen.

Am 27. Oktober 2020 kündigte ConsenSys an, für die Entwicklung von CBDC-Konzepten beauftragt worden zu sein. Das technische Know-How stelle Forge, die digitale Finanzmarktabteilung der französischen Geschäftsbank Société Générale, zu Verfügung. Das Augenmerk liege dabei vor allem auf der Ausgabe und Verwaltung von digitalen Zentralbankwährungen (CBDC).

Derzeit führen die französische Zentralbank und Forge, gemeinsam mit einigen anderen Finanzinstituten wie HSBC und SEBA Bank Experimente, diesbezüglich Tests durch. François Villeroy de Galhau, Gouverneur der französischen Zentralbank betonte indes, dass die Zentralbank offen für Forschungen rund um den digitalen Euro sei und zu einer digitalen Währung für den Einzelhandel beitragen wolle.

Bereits im Mai 2020 testete Forge gemeinsam mit der französischen Zentralbank den digitalen Euro. Bei dem Experiment wurden Ausgabe von Anleihen als Sicherheitstoken und deren Abwicklung in digitalen Euro betrachtet. Die Transaktion hatte einen Wert von 44 Millionen US-Dollar. ConsensSys baut seine CBDC-Bemühungen indes aus.

ConsenSys engagiert sich für Fortschritte im CBDC-Bereich und hat sechs Zentralbanken auf der ganzen Welt bei CBDC-Projekten unterstützt,

sagte Ken Timsit, globaler Leiter für Unternehmenslösungen bei ConsenSys in diesem Zusammenhang. Erst im September gab das Unternehmen bekannt, dass es mit der Hong Kong Monetary Authority (HKMA) zusammenarbeitet. Die HKMA hat bereits ein Studienprojekt an ConsenSys vergeben.

Design und TechnologieFineqia investiert in den Blockchain-Fonds IDEO Colab Ventures

1 Tag

Fineqia gab bekannt, dass es sich am Fonds IDEO CoLab Ventures beteiligt hat. Die Investition wurde über die Tochtergesellschaft Fineqia Investments Ltd abgewickelt.

Am 27. Oktober 2020 verkündete das Unternehmen Fineqia International, dass es sich an dem 21 Millionen US-Dollar schweren Fonds IDEO CoLab Ventures für die Förderung von Blockchain- und Krypto-Startups beteiligt hat. Das Design-Unternehmen IDEO hat unter anderem das Design der ersten Apple Maus konzipiert.

Die Kombination von Design und Technologie ist die Spezialität einiger weniger, aber das Vergnügen von sehr vielen,

sagte Bundeep Singh Rangar, CEO von Fineqia. IDEO investierte bereits in 30 Blockchain– und Krypto Start-Ups wie Braintrust und NEAR und unterstütze die Unternehmen in verschiedenen Bereichen.

Unsere tiefgreifenden Fähigkeiten in den Bereichen Design, Produktentwicklung und Blockchain-Technologie ermöglichen es uns, Unternehmer und Start-Ups von Weltklasse aus der ganzen Welt anzuziehen,

sagte Ian Lee, Geschäftsführer von IDEO CoLab Ventures. Dies hätte zu beispiellosen Investitionsmöglichkeiten und der Chance geführt, mit einigen der weltbesten Gründer und Unternehmen bei der Implementierung dieser Technologie und der damit aufgebauten Unternehmen gemeinsame Sache zu machen.

Bei der Investition erkannte Fineqia indes Wachstumspotential. IDEO CoLab Ventures soll sich folglich als Ergänzung und strategische Ausrichtung auf das Kerngeschäft des Unternehmens einbringen. In der Vergangenheit investierte Fineqia bereits in Unternehmen wie Black Insurance, Nivaura Ltd, Wave Financial Ltd, Phunware Inc. und PremFina Limited.

Geldwäsche Ehepaar wegen Bitcoin-Betrug in Millionenhöhe verurteilt

2 Tagen

Ein Gericht in Rotterdam verurteilte ein niederländisches Ehepaar zu Gefängnisstrafen. De Vorwurf: Geldwäsche mit Bitcoin. Insgesamt wurden Bitcoin im Wert von 25 Millionen Euro beschlagnahmt.

Einem Bericht vom 26. Oktober 2020 zufolge kaufte das Ehepaar Bitcoin im Millionenwert in bar. Insgesamt soll das Ehepaar in den letzten 2,5 Jahren 16 Millionen Euro bewegt haben. Die Bitcoin-Übergaben fanden immer in der Öffentlichkeit statt, so dass ein hohes Maß an Anonymität geboten war. Nach Ausweisen fragten die Verkäufer zu keinem Zeitpunkt.

Laut des zuständigen Staatsanwalts machte sich das Paar das Darknet zunutze, um die Transaktionen durchzuführen:

Die Verdächtigen, ein Mann und seine Frau, kamen über Werbung im Internet und einen Marktplatz im Internet mit Kunden in Kontakt. Ein Großteil der gehandelten Bitcoin wies Spuren des Darknet auf.

Sämtliche Transaktionen wurden im Nachhinein analysiert. Dabei stellte sich heraus, dass das Geld illegale Aktivitäten finanzierte. Die Leute, die dem Ehepaar Bitcoin abkauften, seien allesamt kriminelle, die BTC zur Geldwäsche nutzten.

Nun wurde das Ehepaar verurteilt. Der Mann erhielt eine Haftstrafe von zwei Jahren, die Frau zweieinhalb Jahre. Die Justizbehörde beschlagnahmte Bitcoin im Wert von 29 Millionen Euro, sowie 250.000 Euro in Bar. Des weiteren wurden Handys, Computer und Festplatten sichergestellt. Das Gericht verurteilte außerdem zwei Unternehmen zu Gelstrafen in Höhe von jeweils 45.000 Euro, da diese von den Transaktionen gewusst hätten, jedoch nichts unternahmen.


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