- Ein öffentlicher Streit zwischen US-Präsident Donald Trump und Elon Musk hatte am Donnerstag einen breit angelegten Abverkauf auf dem Aktien- sowie Krypto-Markt ausgelöst.
- Die Schlammschlacht wurde durch Meinungsverschiedenheiten über Trumps Steuer- und Ausgabengesetz ausgelöst, das der Tesla- und X-CEO als “ekelhafte Abscheulichkeit” kritisierte.
- Eben dieses von Trump als “Big Beautiful Bill” betitelte Gesetz gilt derweil auch als Kurstreiber für Bitcoin und Co. Schließlich würde dieses den US-Schuldenberg innerhalb von zehn Jahren um mehr als 3 Billionen US-Dollar erhöhen. Das aktuelle Staatsdefizit der Vereinigten Staaten würde sich damit von fast 7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts auf knapp 8 Prozent erhöhen.
- Während zu Zeiten von Elon Musks DOGE (Department of Government Efficiency) noch Kürzungen der Staatsausgaben Konsens waren, wird nun eine weitere Eskalation der fiskalischen Spirale eingepreist.
- Die flächendeckende Erholung verhalf Bitcoin zum erneuten Erklimmen der Marke von 105.000 US-Dollar. Auch Ethereum, XRP und Solana liegen auf Sicht der vergangenen 24 Stunden bis zu 3 Prozent im Plus.
- Größter Gewinner in diesem Zeitraum ist das Virtuals Protocol mit +11 Prozent. Das KI-Agenten-Launchpad profitiert nach wie vor vom neuen Punktesystem und der damit einhergehenden steigenden Aktivität auf der Plattform.
- Auch SUI konnte mit einem Plus von rund 9 Prozent kräftig zulegen. Die Layer-1-Blockchain hat jedoch nach wie vor an den Folgen des Hacks von Cetus – der größten DEX (Decentralized Exchange) des Netzwerks – zu knabbern.
- Der Altcoin-Markt kann allerdings auch nach dem BTC-Allzeithoch nicht zur Krypto-Leitwährung aufschließen – die Bitcoin-Dominanz liegt nach wie vor bei über 64 Prozent.
- World Liberty Financial hatte zuletzt mit Falschmeldungen um ein Trump-Wallet zu kämpfen.
- Ripple-Anleger hoffen derweil auf eine Kurserholung bei XRP.
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