Gefälschte Google-Anzeigen sorgen erneut für hohe Verluste im Krypto-Sektor. Diesmal haben Betrüger den Namen der DeFi-Plattform Uniswap missbraucht, um Nutzer auf manipulierte Webseiten zu locken. Dabei sollen bereits Kryptowährungen im Wert von mindestens 400.000 US-Dollar gestohlen worden sein.
Die gefälschten Seiten ähneln dem Originalauftritt von Uniswap stark. Nutzer gelangen über gesponserte Suchergebnisse auf die Phishing-Seiten und verbinden dort unwissentlich ihre Wallets.
Was unternimmt Google gegen Krypto-Angriffe?
Stacy Muur von der Web3-Agentur Green Dots kritisiert die Rolle von Google scharf. “Es ist verrückt, dass Google dieses Problem seit Jahren ignoriert”, schreibt sie auf X.
Die Sicherheitsorganisation SEAL registrierte zuletzt einen deutlichen Anstieg solcher Angriffe. Allein im März seien über 350 schädliche Werbelinks identifiziert worden. Die Täter übernehmen teils bestehende Werbekonten oder schalten selbst bezahlte Anzeigen, die legitime Krypto-Plattformen imitieren.
Auch Facebook gerät in den Fokus
Nicht nur Google ist betroffen. Auch auf Facebook kommt es zu gefälschten Anzeigen. Nutzer landen auf manipulierten Downloadseiten, die Schadsoftware zur Entwendung von Zugangsdaten und Wallets installieren.
Doch nicht nur in der digitalen Welt nehmen die Angriffe auf Krypto-Investoren zu. Auch physische Attacken mehren sich: Frankreich erlebt immer mehr Angriffe auf Krypto-Anleger.
