„Nicht blenden lassen“ BaFin warnt vor Bitcoin und Co.

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Christopher Klee

von Christopher Klee

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Christopher Klee

Christopher Klee hat Literatur- und Medienwissenschaften sowie Informatik an der Universität Konstanz studiert. Seit 2017 beschäftigt sich Christopher mit den technischen und politischen Auswirkungen der Krypto-Ökonomie.

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Bitcoin-Münze als Köder in einer Mausefalle.

Quelle: Shutterstock

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Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) warnt Verbraucher vor Investitionen in Kryptowährungen.

Die oberste deutsche Finanzaufsichtsbehörde warnt Anlegerinnen und Anleger davor, sich von den jüngsten Kursentwicklungen am Krypto-Markt mitreißen zu lassen. Die BaFin mahnt einerseits zur Vorsicht bei Investments in Bitcoin und Co. Doch auch in Derivaten wie Differenzkontrakten sieht die Behörde eine Gefahr. Im Wortlaut heißt es in der am 13. Januar veröffentlichten Meldung:

Sie sollten sich nicht von den in der jüngeren Vergangenheit zu verzeichnenden Preisanstiegen bekannter Kryptowährungen wie etwa Bitcoin, Ether, XRP, Bitcoin Cash und Litecoin blenden lassen. Die BaFin warnt nicht nur vor den Risiken beim direkten Erwerb von Kryptowerten. Riskant sind auch derivative Finanzinstrumente wie finanzielle Differenzkontrakte (Contracts for Difference – CFD) und Zertifikate, die den Kursverlauf von Kryptowerten abbilden.

BaFin-Warnung lässt an Neutralität vermissen

Der Verbraucher- beziehungsweise Anlagerschutz gehört zu den Kernaufgaben der BaFin. Vor diesem Hintergrund ist die Warnung, die mit „Hype um Kryptowerte“ betitelt ist, nachvollziehbar. Allerdings wäre ein wenig mehr Neutralität bei der Formulierung wünschenswert gewesen. Der Ausdruck „blenden“ deutet schließlich an, dass die jüngsten Kursanstiege bei Bitcoin und Co. nicht gerechtfertigt waren.

Ob es Aufgabe der Behörde ist, eine ganze Asset-Klasse zu bewerten, darüber lässt sich trefflich streiten.


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Wann wird er investieren?Elon Musk freundet sich mit Kryptowährungen an

6 Stunden

Elon Musk, CEO von Tesla und SpaceX, äußert sich abermals zu Bitcoin. Doch noch ist der reichste Mann der Erde nicht ganz überzeugt.

Als Tech-Entrepreneur ist Elon Musk eigentlich dafür prädestiniert, zum Bitcoin-Enthusiasten zu werden. Bisher hat sich der Tesla-Gründer allerdings nie eindeutig zu seiner Haltung gegenüber Kryptowährungen geäußert. Doch der Ton ändert sich.

In einem Tweet schreibt Ben Mezrich, Autor von „Bitcoin Billionaires“, wohl mit Blick auf die jüngsten Kurssteigerungen, dass er es nie wieder ablehnen werde, in Bitcoin bezahlt zu werden. Eine Haltung, der Musk in einem Kommentar unter den Ausgangspost von Mezrich zustimmt. Interessant wird es allerdings im weiteren Verlauf des Threads. Dort postet Musk einen Kommentar, der zumindest andeutet, dass sich der Milliardär bereits tiefergehend mit Geld im Allgemeinen auseinandergesetzt hat.

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Musk noch unetschlossen

Ob Musk einem Bitcoin-Investment damit näher gekommen ist, ist allerdings fraglich. In früheren Interviews hatte der Unternehmer, der auch an der Gründung des Zahlungsdienstleisters PayPal beteiligt war, Zweifel geäußert, ob BTC tatsächlich die Währung der Zukunft werden könnte.

Die Bitcoin Community knüpft große Erwartungen an Elon Musk. Denn wenn sich der reichste Mann der Erde positiv zu Bitcoin äußert, wäre das ein Riesen Schritt für die Legitimierung der Kryptowährung und würde wohl signifikante Kursbewegungen nach sich ziehen.

BienvenidosSorare holt argentinischen Rekordmeister River Plate

1 Tag

River Plate verstärkt den Krypto-Kader des digitalen Fußballspiels Sorare. Damit befindet sich der argentinische Rekordmeister in bester Gesellschaft.

Es ist offiziell: River Plate wechselt zum digitalen Fußballkarten-Handelsplatz Sorare. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor, die BTC-ECHO vorliegt. Spieler können ab sofort digitale Sammelkarten aller Riva-Plate-Spieler sammeln, tauschen und in virtuellen Matches gegeneinander antreten lassen. Juan Cascio, Head of Business Development beim argentinischen Rekordmeister, sagte zu dem Transfer:

Unsere Begeisterung für ihre [Sorares, Anm.d.Red.] ehrgeizige Vision war maßgeblich für unsere Entscheidung. Als Vorreiter in Sachen Innovation schauen wir immer in die Zukunft, um unseren Fans neue Erfahrungen zu bieten. Um diese ständig zu verbessern und eine bessere Reichweite für die Marke River Plate zu bieten, wird Sorare ermöglicht es uns, neue, junge Gemeinschaften zu erreichen, vor allem in Asien und Amerika. Wir sind stolz auf diese neue Zusammenarbeit

Laut der Pressemitteilung konnte der digitale Fußballmarktplatz seit der Einführung der Beta-Testphase einen Nutzerzuwachs von durchschnittlich 32 Prozent pro Monat verbuchen. Somit kommt man aktuell auf 80.000 User. BTC-ECHO hat das Spiel ausgiebig getestet. Laut Sorare-CEO Nicolas Julia zeigten Millennials dabei immer weniger Interesse an zu langen Sportübertragungen. Dabei seien in einer Branche, in der die Aufmerksamkeit die wichtigste Währung darstellt, Spiele eine neue Möglichkeit für Fußballvereine und -Marken, diese begehrte Zielgruppe zu erreichen.

River Plate im digitalen Fußball-Olymp

River Plate ist der erste südamerikanische Champion, der Sorare beitritt. Somit befindet sich der Rekordmeister und viermalige Sieger des Copa Libertadores (die südamerikanische Version der Champions League) in bester Gesellschaft. Fußball-Riesen wie Bayern München, Real Madrid, FC Liverpool oder Paris Saint Germain kicken ebenfalls auf der Sorare-Blockchain. Mittlerweile sind über 110 Fußballvereine aus Europa, Asien und Nordamerika der Handelsplattform beigetreten.

Krypto-KoryphäeMichael Saylor: Bitcoin bessere Investmentchance als Tech-Aktien

1 Tag

Der US-Unternehmer und CEO des Softwareherstellers MicroStrategy, Michael Saylor, hat in einem YouTube Interview erklärt, warum für ihn Bitcoin eine bessere Investmentchance als Aktien von Tech-Unternehmen bietet.

MicroStrategy CEO Michael Saylor sieht im Bitcoin eine bessere Investmentchance als bei Tech-Unternehmen. Das ist die Quintessenz eines Interviews, das der Krypto-Kenner jüngst gab. Darin sagt Saylor, dass es sinnvoller wäre, in den digitalen Wertspeicher zu investieren, als in Aktien von Tech-Giganten wie Facebook, Amazon oder Apple. Genau sagte er:

Ich habe in alles investiert, ich war ein früher Investor in Apple, Facebook, Amazon, Google, OpenTable, eBay und PayPal. Und ich habe riesige Mengen an Geld verdient. Ich habe das 10-fache, 20-fache meines Geldes zurückverdient und lassen Sie mich Ihnen sagen: Keines davon sieht so gut aus, wie das hier (Bitcoin, Anm. d. Red.) für mich aussieht.

Der amerikanische Unternehmer gilt mit seinem Softwarehersteller MicroStrategy als erster institutioneller Investor in Bitcoin. Im August 2020 kündigte die Firma an, zunächst 250 Millionen US-Dollar in die Kryptowährung investieren zu wollen. Im Dezember letzten Jahres investierte die Firma aus Virginia gleich doppelt in BTC. So kaufte man zunächst 400 Millionen US-Dollar. Dann, zum Ende des Monats, noch einmal 650 Millionen. Damit hat das US-Unternehmen mehr als eine Milliarde US-Dollar in den Wertspeicher gesteckt.

Michael Saylor schon früher in Bitcoin investiert

In einem im September veröffentlichten YouTube Interview mit Anthony Pompliano verriet der CEO, dass er schon früh erkannt habe, dass sich der Wert konventionellen Geldes stetig mindert.

Das Problem ist, dass ich eine Menge Bargeld habe und zusehe, wie es dahinschmilzt.

Weiter sagte er über Bitcoin-Investoren, die früher diese Problematik erkannt hätten:

Sie sind schlauer als ich, ich scherze nicht, ich meine es ernst, sie sind schlauer als ich. Sie wussten vor mir, dass Bargeld Müll ist, und dass man ein Narr ist, wenn man auf Bargeld sitzt.

Mittlerweile gilt Michael Saylor als einer der größten Verfechter von Bitcoin.

BTC auf Rang 8Bitcoin-Marktkapitalisierung ist jetzt größer als Facebook

2 Tagen

Der Bitcoin-Kurs erholt sich, was sich auch in den Ranglisten der größten Marktkapitalisierungen bemerkbar macht. War der Bitcoin zwischenzeitlich abgerutscht, belegt er nun vor dem Social-Media-Giganten Facebook den 8. Rang.

Wirft man einen Blick auf die wertvollsten Unternehmen der Welt, kann Apple mit einer Marktkapitalisierung von derzeit über 2,2 Billionen US-Dollar den ersten Rang seit geraumer Zeit für sich behaupten. Das Öl-Unternehmen Saudi Aramco belegt den zweiten Platz. Auf den Rängen drei, vier und fünf folgen – wenig überraschend – Microsoft, Amazon und Alphabet (der Mutterkonzern Googles). Gefolgt werden die US-Tech-Größen von Tesla und Tencent. Im Ranking des Portals Asset Dash liegt die Bitcoin-Marktkapitalisierung dank einem Tagesplus von knapp 14 Prozent (Stand: 14. Januar) dann bereits auf dem achten Rang. Mit einer derzeitigen Marktkapitalisierung von 723 Milliarden US-Dollar ist BTC damit aktuell rund fünf Milliarden Dollar schwerer als der Social-Media-Gigant Facebook.

Quelle: Assetash.com

Vor allem liegt diese sich derzeit ereignende Verschiebung der Verhältnisse an den jüngsten Aufwärts-Trends der Krypto-Kurse. Denn bis auf wenige Ausnahmen erholt sich der Kurs nach einer Korrektur vom vergangenen Woche, die auch die Bitcoin-Marktkapitalisierung knapp 30 Prozent ins Minus drückte. Ein paar Tage später befindet sich die Kryptowährung Nummer eins nun wieder auf direktem Kurs zu einem neuen Allzeithoch (ATH). Zur Erinnerung: Das letzte ATH ist erst wenige Tage alt – am 8. Januar erreichte der Bitcoin einen Wert von 41.940 US-Dollar.

Übertrifft Bitcoin bald Tesla?

Bei derart rapide steigenden Kursen ist auch das siebtplatzierte Unternehmen Tencent wohl nicht mehr allzu lange sicher auf seinem Platz direkt hinter Tesla. Der von Elon Musk angeführte E-Autobauer verteidigt unterdessen mit einer Marktkapitalisierung von rund 810 Milliarden US-Dollar und stetig steigenden Kursen recht souverän den sechsten Platz. Behalten die optimistischeren Stimmen innerhalb der Krypto-Szene jedoch recht der BTC-Kurs steigt schon bald auf 50.000 US-Dollar, hat Bitcoin auch diese Hürde genommen. Die Bitcoin-Marktkapitalisierung läge dann bei über 900 Milliarden US-Dollar.