Die Krypto-Börse Backpack hat eine MiCA-Lizenz sowie eine Lizenz als Zahlungsinstitut von der lettischen Zentralbank erhalten. Zusammen mit der bereits bestehenden MiFID-II-Lizenz verfügt Backpack EU damit über die drei wichtigsten regulatorischen Zulassungen für Krypto-Dienstleistungen, Wertpapiergeschäfte und Zahlungsverkehr in der Europäischen Union.
Ausbau des EU-Geschäfts
Nach Angaben des Unternehmens kann Backpack mit den Lizenzen seine Dienste in allen 27 EU-Mitgliedstaaten anbieten. Das regulatorische Fundament soll den Anspruch untermauern, Krypto- und traditionelle Finanzmärkte miteinander zu verbinden. Dabei verweist das Unternehmen auf hohe Anforderungen bei Transparenz und Compliance.
Backpack-CEO Arman Ferrante bezeichnet den Erhalt aller drei Lizenzen als seltenen Meilenstein in der Digital-Asset-Branche. “Heute haben nur sehr wenige Unternehmen in der Branche überhaupt eine dieser Lizenzen. Noch weniger verfügen über alle drei“, schreibt er auf X.
“Jahrelange Arbeit und enorme Geduld”
Ferrante betonte außerdem den langen Weg bis zur Genehmigung: “Das in einem einzigen Land zu schaffen, ist schon sehr schwer. Es braucht ein ganzes Team, jahrelange Arbeit und enorme Geduld.” Einen schnellen Weg gebe es nicht. Stattdessen seien “Jahre konsequenter Umsetzung” notwendig.
Langfristig verfolgt Backpack das Ziel, ein weltweit tätiges, kryptonatives Finanzinstitut aufzubauen. Mit den neuen EU-Lizenzen sei das Unternehmen diesem Vorhaben nach eigener Einschätzung einen weiteren Schritt näher gekommen.
