Ein unbekannter Bitcoin-Nutzer hat am 25. Mai insgesamt 107 BTC an eine bekannte Burn-Adresse gesendet. Die Coins gelten damit als dauerhaft verloren, da für diese Adresse kein privater Schlüssel bekannt ist.
Die Summe wurde in fünf Transaktionen verschickt. On-Chain-Daten deuten darauf hin, dass die BTC aus Wallets stammen, die bis ins Jahr 2014 zurückreichen. Die Bestände wurden offenbar vollständig geleert und sollen ursprünglich von Hot Wallets großer Krypto-Börsen wie Coinbase, Poloniex und Kraken gekommen sein.
Spekulationen in der Bitcoin-Community
In der Krypto-Community sorgte der Vorfall für Spekulationen. Einige vermuteten einen Fat-Finger-Fehler, andere scherzten über KI-Agenten oder eine missglückte Recovery. Eine naheliegende Erklärung ist ein Fehler bei einem Wiederherstellungs- oder Erbschaftsprozess, bei dem versehentlich eine Demo-Burn-Adresse genutzt wurde.
Für den Markt ist der Fall vor allem symbolisch. Die 107 BTC sind mit hoher Wahrscheinlichkeit endgültig aus dem Umlauf entfernt. Damit sinkt das ohnehin knappe verfügbare Bitcoin-Angebot ein weiteres Stück.
Auch Strategy sorgt aktuell für Schlagzeilen. Grund ist, dass das BTC-Treasury-Unternehmen durch den jüngsten Anleiherückkauf näher an einen Bitcoin-Verkauf rückt.

