BTC-ECHO auf der C3-Crypto-Conference

Alex Roos

von Alex Roos

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Alex Roos

Alex Roos absolvierte einen B.Sc. in "Management, Philosophy & Economics" an der Frankfurt School of Finance & Management und schrieb seine Bachelorarbeit über die "Anwendungsfelder und Adaption der Blockchain Technologie". Ihn begeistern vor allem "pure" Kryptowährungen wie Bitcoin und Monero.

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Am 5. April trommelte die 2-tägige C3 Crypto Conference in Berlin etliche Blockchain-Start-ups zusammen. Neben Vorträgen und Panel-Diskussionen in einem großen Speaker-Saal, stellten sich dutzende Projekte in einer Messehalle vor. BTC-ECHO war ebenfalls mit (fast) vollständigem Team repräsentiert.
Matsumura: Bitcoin macht, was keiner sonst kann

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Tanja Giese

Matsumura: Bitcoin macht, was keiner sonst kann

Besonders gut hat mir die Präsentation von Miko Matsumura gefallen. Er betonte die revolutionäre Bedeutung Bitcoins. Die fundamentale Innovation ist, dass man keinem mehr vertrauen muss – stattdessen kontrolliert das Netzwerk automatisch die Einhaltung der Regeln. In schockierenden Graphen visualisierte er die inflationäre Geldpolitik der Zentralbanken – der Instanz, der alle Fiat-Nutzer vertrauen müssen. Bill Gates ist mit seiner Meinung, dass das Fiat-System scheitern wird, nicht alleine. Mit Bitcoin existiert nun allerdings ein weiterer „(Stahl-)träger“, auf den sich Menschen verlassen können. Die Belastbarkeit dieses Trägers würde über die Zeit immer mehr getestet werden, bis klar wird, dass wir uns auf Bitcoin verlassen können. Es war ein erfrischender Vortrag, der den euphorischen Blick von ICOs & Co. abwendete und stattdessen auf Bitcoin lenkte.

Noch mehr persönliche Meinung

Während ich von Stand zu Stand gehe und den Unwissenden ahme – mir die „dummen Fragen“ beantworten lassen will – nehme ich das Ambiente der Messe auf: optimistisch. Hier wird mit einer Lambo-Fahrt geworben, dort mit dem neuesten Trading-Tool.

Krypto, wohin man auch schaut.

Allerdings betrachte ich die Newcomer-Projekte erstmal skeptisch. Die müssen erstmal demonstrieren, dass sie mehr als dünne Luft sind. So ist mittlerweile nun mal die Kryptowelt, wer nicht genau nachfragt, wird wahrscheinlich auf die Nase fallen. Vor allem bei Projekten, die ihre „eigene Blockchain“ und Token herausbringen, werde ich vorsichtig. Stehen doch oft Phrasen wie „Private Pre-Sale“, „20 % Founder Reward“ oder eben gar nichts Substantielles über die Technologie im Flyer. Beim Schlagwort „ICO“ wird mir teilweise schon schlecht.


Die Messe war schön und die Vorträge inspirierend. Allerdings möchte ich noch mehr Start-ups sehen, die Applikationen auf der Bitcoin-Blockchain entwickeln. Das Zeitalter der Second-Layer-Applikationen hat begonnen. Bitcoin hat, wie Miko Matsumura so schön erklärte, eben ein fundamentales Problem gelöst. Wir müssen das Rad jetzt nicht stetig von Neuem erfinden, sondern können auf die robuste Bitcoin-Blockchain aufbauen; die Blockchain.

BTC-ECHO


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