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Krypto für Beginner Der Unterschied zwischen Fungible- und Non-fungible Token

Wenn du dich in der Welt der Kryptowährungen umschaust, stößt du sofort auf zwei Begriffe: Non-fungible- und Fungible Token. Doch was genau ist das eigentlich? Schauen wir uns diese revolutionären Technologien, und was sie voneinander unterscheidet, doch einmal genauer an.

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NFTs

Beitragsbild: Shutterstock

Vor allem in den letzten Jahren erlangten Fungible- und Non-fungible Token die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit. Sie stellten sich dabei für Blockchain-Begeisterte, Firmen und Investoren zugleich als attraktive Investitionsmöglichkeit und revolutionäre Technologie heraus. 

Dabei trübten die Preisschwankungen allerdings oft die wahren Möglichkeiten dieser Technologien, denn sie bergen das Potenzial, die größten Branchen dieser Welt zu beeinflussen und umzuwühlen. Doch warum genau ist das so? 

Machen wir dazu einen Schritt zurück. In diesem Artikel nehmen wir die Grundzüge, Unterschiede und das Potenzial von Fungible- und Non-fungible Token genauer unter die Lupe, sodass du in der Krypto-Welt fundierte Entscheidungen treffen kannst.

Was sind Fungible- und Non-fungible Token?

Die Technologie der Fungible-Token (manchmal umgangssprachlich Coins genannt) existiert bereits seit der Geburt Bitcoins, die im Jahre 2009 erfolgte. Die Pioniere unter den Non-fungible Projekten starteten allerdings erst 5 Jahre später, im Jahre 2014, auf der Ethereum-Blockchain.

Beide Formen von Token sind mittlerweile zentrale Begriffe der Krypto-Industrie und dienen (zumindest teilweise und für viele Anleger) als Investitions-Vehikel in ein Krypto-Projekt oder als Anteile an einer Firma. Doch auch wenn sie für Investoren von höchstem Interesse sind, bringen sie den Inhabern oft einen Nutzen, der den von Aktien und anderen traditionellen Wertanlagen weit übersteigt.

Denn sie versprechen Investoren nicht nur Gewinnzuwächse und Renditen, sondern viele weitere Vorteile, die sich erst durch die Blockchain-Technologie realisieren lassen. Ob nicht-fungibel oder fungibel, ein Großteil der Krypto-Projekte lebt von genau diesen Vorteilen, die der Community und den Inhabern zugutekommt.

Dabei sind Krypto-Projekte sehr kreativ. Unter anderem möchte man Investoren und Inhabern Stimmrechte für Regierungsentscheidungen, Zutritt zu einer exklusiven Community, Airdrops, Rendite durch Staking, Zugang zu Apps und andere Vorteile verschaffen. Wie genau ist das eigentlich möglich?

Smart-Contracts: Die zugrundeliegende Technologie

Fungible- als auch Non-fungible Token existieren als sogenannte Smart-Contracts auf der Blockchain. Diese Smart Contracts kann man sich als Computerprogramme (Code) vorstellen, die unter bestimmten Bedingungen abgerufen werden und vorherbestimmte Funktionen erfüllen. 

Die Unveränderlichkeit und Transparenz der Blockchain ist hier elementar und trägt zu den revolutionären Anwendungsfällen der Token bei. Auch wenn Bitcoin im weiteren Sinne als Fungible-Token gilt, wurde die Technologie von Fungible- und auch Non-fungible Token erstmals auf der Ethereum-Blockchain ins Leben gerufen. Mittlerweile verfügt jede fortgeschrittene Blockchain, wie beispielsweise die Binance Smart Chain, über ähnliche Technologien.

Im Falle der Ethereum-Blockchain sieht das wie folgt aus: Die Smart-Contract-Technologie hinter Fungible Token nennt sich ERC20. Die neuere Technologie für den nicht-austauschbaren Gegenpart nennt sich ERC721. Im Falle der Binance Smart Chain nennen sie sich BEP20 und BEP721. Das sind sogenannte Token-Standards.

Der Unterschied zwischen Fungible- und Non-fungible Token

Fungible Token

Fungible Token stellen in der Regel Kryptowährungen dar. Diese eignen sich hervorragend als Zahlmittel, das viele Vorteile gegenüber Fiat-Währungen hat. Zu diesen Vorteilen zählen sofortige und kosteneffiziente Transaktionen, ein einfaches und global zugängliches Finanzsystem und Transparenz sowie Nachvollziehbarkeit durch die Blockchain-Technologie.

Dabei verrät der Name schon die ausschlaggebende Eigenschaft der Token. Fungible bedeutet im Deutschen etwa so viel wie “austauschbar”. Doch was bedeutet das genau? Schauen wir uns ein Beispiel an, um das zu verdeutlichen:

Auf deinem Binance-Konto befinden sich 3 BNB und ein Familienmitglied sendet dir 2 weitere BNB auf dieses Konto. Insgesamt befinden sich jetzt 5 BNB in deiner virtuellen Brieftasche. Dabei ist nicht mehr auszumachen, welche BNB von wem stammten. Sie sind austauschbar und nicht voneinander zu unterscheiden.

Neben Kryptowährungen und -Token sind Wertpapiere, Devisen oder Fiat weitere gute Beispiele für weitere austauschbare (bzw. fungible) Gegenstände.

Non-fungible Token

Während Fungible (austauschbare) Token wie Bitcoin oder BNB fantastisch als Zahlungsmittel geeignet sind, zeigen sich die Stärken der Non Fungible Token in anderen Bereichen. Non-fungible bedeutet auf Deutsch “nicht austauschbar”. Damit verraten sie direkt ihr Hauptmerkmal.

Denn jedes NFT existiert jeweils nur einmal und ist somit genau einem Besitzer zuzuordnen. Diese neuartige Form von digitalen Vermögenswerten lässt sich deshalb am besten als digitaler Besitznachweis auf der Blockchain verstehen.

Beispiel: Du hast ein NFT X in deiner Wallet. Wenn du ein weiteren NFT dieser Kollektion zugesendet bekommst, lässt sich anhand der Blockchain genau herausfinden, um welches es sich handelt. Sie sind (unter anderem) durch ihre sogenannte TokenID identifizierbar, die du auf bekannten Block-Explorern wie Etherscan einsehen kannst.

Hier kennt die Fantasie keine Grenzen, denn NFTs können als Besitznachweise für die verschiedensten Gegenstände gelten. Gerade deshalb tragen sie das Potenzial, in viele Branchen der Welt vorzudringen. Bekannte Anwendungsfälle sind:

  • Digitale Kunst und Musik ,
  • Spielgegenstände und -Items,
  • Tickets zu Events,
  • Zugang zu exklusiven Communities,
  • Subscription-Services,
  • Immobilien auf der Blockchain,
  • und vieles mehr.

Weitere Fragen?

Gerade für Einsteiger ist der Krypto-Markt unübersichtlich und verwirrend, bis hin zu regelrecht gefährlich. Doch wer im Krypto-Markt erfolgreich sein möchte, muss sich mit der Materie sehr gut auskennen. Nur so ist es möglich, fundierte Entscheidungen zu treffen.

Deshalb gibt es im Krypto-Space zahlreiche Plattformen, die einen fundierten Weiterbildungsbereich anbieten. Wer sich also für Krypto-Bildung interessiert, kann sich zum Beispiel in der Academy von Binance umsehen. Dort findet ihr Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um Bitcoin, Blockchains, NFTs, Metaverse, Gaming und vieles mehr.

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