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Expanded Virtual World Südkorea pumpt 186 Millionen US-Dollar ins Metaverse

Die Regierung in Südkorea wird 186,7 Millionen Dollar bereitstellen, um das Wachstum einer Metaverse-Plattform zu fördern. Derweil gibt es noch einige offene Fragen zur Krypto-Regulierung.

Christian Stede
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Metaverse

Quelle: Shutterstock

Das Ministerium für Informationstechnologie, Wissenschaft und Zukunftsplanung in Südkorea hegt sehr ambitionierte Pläne für das Metaverse. Die Behörde hat umgerechnet 186,7 Millionen US-Dollar für die Schaffung eines umfassenden Metaverse-Ökosystems zugesagt. Laut einer offiziellen Ankündigung geht es darum, das Wachstum digitaler Inhalte und der damit verbundenen Unternehmen im Land zu fördern.

Die finanziellen Mittel sollen in die Verwirklichung von vier Hauptzielen fließen, um ein allumfassendes Metaverse-Ökosystem mit dem Namen Expanded Virtual World zu schaffen. Die Regierungsbehörde beabsichtigt, ihr Metaverse als Plattform für die Erweiterung des virtuellen industriellen Wachstums von Städten, Bildung und Medien zu nutzen. Die Ersteller von Inhalten werden an mehreren Fronten unterstützt, um die richtigen Talente für den Aufbau der Plattform zu gewinnen. Das Ministerium sagte, es werde gemeinschaftsorientierte kreative Aktivitäten, einen Metaverse-Entwicklerwettbewerb und einen Hackathon veranstalten.

Trotz Metaverse: Südkorea hadert noch mit Krypto-Regulierung

Im Januar kündigte das Wissenschaftsministerium von Südkorea eine Fünf-Jahres-Strategie an. Sie zielt darauf ab, das Land zu einem der fünf weltweit führenden Metaverse-Nationen zu machen. Die Attraktivität für lokale Konzerne, Prominente und Investoren soll steigen. Simon Kim, CEO von Hashed, wies laut Cointelegraph darauf hin, dass die neue Metaverse-Plattform einen besonderen Schwerpunkt auf die Förderung der kommerziellen Expansion legt, indem sie den Teilnehmern finanzielle Unterstützung bietet. 

Seiner Meinung nach stelle die Bereitstellung von Finanzmitteln durch die Regierung ein geringes Problem dar, da auch der private Sektor aktiv in den Metaverse-Markt investiert. Er führt jedoch ein anderes Argument ins Feld:

Es ist die Frage der Regulierung, der die Regierung mehr Aufmerksamkeit schenken sollte. In Korea ist die Veröffentlichung von NFT-Spielen verboten, und auch die Ausgabe von Token ist untersagt.

In der Tat haben es Krypto-Börsen in Südkorea schwer und es bleiben noch viele offene regulatorische Fragen. So wollte das Land ursprünglich Anfang des Jahres eine Krypto-Steuer einführen. Dieses Vorhaben ist nunmehr auf 2023 verschoben.

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