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Investieren für Anfänger Mit der fundamentalen Analyse in Krypto investieren

Neben der technischen Analyse gehört die fundamentale Analyse, auch Fundamentalanalyse genannt, zu den beliebtesten Analyseformen für Investoren und Trader. Sie wird in der Regel dazu genutzt, um langfristige Investitionen zu tätigen. Werfen wir also einen Blick auf die Fundamentalanalyse, sodass auch du fundierte Investitionsentscheidungen treffen kannst.

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Investment

Beitragsbild: Shutterstock

Mit der fundamentalen Analyse bewertest du Anlagemöglichkeiten anhand der zugrundeliegenden finanziellen und wirtschaftlichen Faktoren eines Unternehmens und triffst daraufhin fundierte Entscheidungen über potenzielle Risiken und Gewinne. Sie wird dazu verwendet, den intrinsischen Wert eines Unternehmens und den dazugehörigen Vermögenswerten zu ermitteln.

Im Rahmen der Analyse beachtet man vor allem die fundamentalen Daten eines Vermögenswertes. Dazu gehören beispielsweise der erzielte Gewinn, die Eigenkapitalrendite oder die Bilanzsumme. Aus diesem Grund eignet sich die fundamentale Analyse vor allem für langfristige Investitionen. Durch die erhobenen Daten möchte man einschätzen, ob ein (Krypto-)Unternehmen auf lange Sicht gute Ergebnisse erzielt und somit eine gute Investition darstellt.

Darüber hinaus kann die fundamentale Analyse verwendet werden, um die makroökonomischen Bedingungen zu analysieren, die Auswirkungen auf deine jeweilige Investition haben. Dabei beruft man sich auf statistische Datenpunkte, die mehr oder weniger öffentlich einsehbar sind. Diese Makro-Datenpunkte sind dabei genauso wichtig wie die fundamentalen Daten eines Unternehmens.

Die Faktoren der fundamentalen Analyse

Die fundamentale Analyse unterscheidet also zwischen Mikrofaktoren (unternehmensspezifische Zusammenhänge) und Makrofaktoren (gesamtwirtschaftliche Zusammenhänge).

Einige der Faktoren, die die fundamentale Analyse berücksichtigt, sind:

  • Das Team: Wie erfahren sind die Führungskräfte und Mitarbeiter und wie sieht die Laufbahn dieser Individuen aus?
  • Allgemeinere Wirtschafts- und Branchentrends gehören zu den Makrofaktoren. Sie spielen eine ähnlich große, wenn nicht sogar größere Rolle für das potenzielle Wachstum eines Unternehmens.
  • Wachstumsaussichten, Expansionspläne und Produktentwicklung.
  • Finanzberichte wie Ertrags-, Bilanz- und Kapitalflussrechnung eines Unternehmens. Sie zählen zu den unternehmensspezifischen Datenpunkten und helfen dabei, die Rentabilität, Liquidität und finanzielle Gesundheit eines Unternehmens zu beurteilen.

Während die obigen Faktoren auch für Kryptowährungen relevant sind, so bieten diese doch einige Besonderheiten. Im Gegensatz zu der Analyse von klassischen Vermögenswerten wie Aktien können bei der Krypto-Analyse einige kryptospezifische Faktoren herangezogen werden.

Zu diesen Faktoren für die Bewertung von Krypto-Projekten zählen:

  • Das Gesamtangebot der Kryptowährung: Einige Kryptowährungen weisen ein sehr niedriges Gesamtangebot auf, z. B. Bitcoin mit 21 Millionen Coins. Andere Währungen wiederum haben ein unendliches Gesamtangebot, darunter Dogecoin.
  • Kryptowährungen werden ständig hergestellt. Manche Kryptowährungen (wie Dogecoin) sind stark inflationär und viele Einheiten kommen täglich auf den Markt. Andere Kryptowährungen (wie Ethereum) sind beinahe deflationär, was sich eher positiv auf eine Wertsteigerung auswirken kann.
  • Regulierungen und Kryptowährungen sind ein heikles Thema. Es ist daher wichtig, zu beurteilen, ob das jeweilige Krypto-Unternehmen die regulatorischen Vorschriften einhält. Ist das nicht der Fall, kann Regulierung das Projekt im Handumdrehen in den Boden stampfen.

So funktioniert die fundamentale Analyse

Bei der fundamentalen Analyse geht man davon aus, dass der Preis einer Wertanlage sich dem inneren Wert annähert und um diesen herum schwankt. Dabei bezieht sich ein Teil der Analyse auf die Vergangenheit, es wird diagnostiziert.

Ein anderer Teil der fundamentalen Analyse ist der Prognoseteil. Hier möchte man versuchen, zukünftige Entwicklungen vorauszusagen. Das soll geschehen, um sich effektiv im Markt zu bewegen und die höchstmögliche Renditen zu erzielen.

Bei der fundamentalen Analyse stellt man den ermittelten Wert dem derzeitigen Aktien- oder Krypto-Wert gegenüber. So versucht man festzustellen, ob die jeweilige Wertanlage unter- oder überbewertet ist. Daraus wiederum kann man ableiten, in welche Kryptowährungen, Unternehmen oder Branchen man investieren sollte.

Weiterbildung macht den Meister

Doch im Markt ist nichts in Stein gemeißelt und auch die beste fundamentale Analyse kann falsche Prognosen treffen. Es ist ein fester Bestandteil einer Krypto-Karriere, dass Investitionen nicht so laufen wie geplant. Im Markt spielst du lediglich mit Wahrscheinlichkeiten. Du solltest deshalb immer darauf vorbereitet sein, falsch zu liegen und die entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen treffen.

Vor allem der Krypto-Markt unterliegt extremen Preisschwankungen, die unvorhersehbar sind. Deshalb sollte die fundamentale Analyse nur ein Teil deiner Krypto-Strategie sein. Darüber hinaus solltest du andere Faktoren wie Marktpsychologie, technische Analyse und Risikomanagement berücksichtigen.

Eine Investition in Wissen bringt die besten Renditen

Benjamin Franklin

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