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Krypto-Regulierung IWF warnt vor globaler finanzieller Instabilität durch Kryptowährungen

Dem Internationalen Währungsfonds zufolge birgt der Krypto-Space vor allem eines: Risiken für den traditionellen Finanszektor. In dem jüngsten Blog Post fordert der IWF umfangreiche Regulierungen für Krypto-Assets.

Marlen Kremer
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Internationaler Währungsfond

Beitragsbild: Shutterstock

Für den Internationalen Währungsfonds (IWF) ging das wohl zu schnell in Sachen Krypto. El Salvador implementierte Bitcoin (BTC) nicht nur als gesetzliches Zahlungsmittel, sondern verkündete ebenfalls das Streben nach einer regelrechten Bitcoin-Stadt. Diese soll sich am Fuße eines Vulkans befinden, angetrieben von dem nahegelegenen Geothermiekraftwerk zum Schürfen neuer Coins.

Der IWF sieht darin jedoch vor allem eine Gefahr für die internationale Finanzwirtschaft und warnt vor der Volatilität von Krypto-Assets. In einem Blog Post vom 9. Dezember ruft die Organisation zu einer “umfassenden, konsistenten und koordinierten” globalen Krypto-Regulierung auf. Dabei erklärt der IWF, dass die Gesamtmarktkapitalisierung des Kryptomarktes von 2,5 Billionen US-Dollar nicht nur den wirtschaftlichen Wert der Blockchain-Technologie widerspiegeln könnte, sondern auch die “überzogene Bewertung” der digitalen Assets.

Krypto-Risiken für das globale Finanzsystem

Doch nicht nur die Wertebestimmung digitaler Assets sei dem IWF zufolge problematisch. Im Krypto-Ökosystem würden zudem die “Identifizierung, Überwachung und das Management von Risiken Regulierungsbehörden und Unternehmen herausfordern”, so der IWF. Demnach fordert der IWF “umfassende internationale Standards, die die Risiken für das Finanzsystem … umfassender berücksichtigen”, schreibt die Organisation. Jedoch solle es “gleichzeitig ein günstiges Umfeld für nützliche Krypto-Asset-Produkte und -Anwendungen” geben.

Vor allem würde die Einsetzbarkeit von Kryptowährungen über Sektoren und Ländergrenzen hinaus die “Wirksamkeit der nationalen Ansätze” in den jeweiligen Ländern einschränken.

In Sachen Regulierung fordert der IWF hauptsächlich drei Dinge. Die Anbieter von Krypto-Assets sollen lizenziert oder autorisiert sein und Behörden sollten klare Anforderungen für regulierte Finanzinstitutionen bezüglich deren Krypto-Engagement aussprechen. Zudem sollen sich die Anforderungen für die jeweiligen Assets an den Haupt-Use-Cases orientieren. Das heißt, dass sich die Regulierungen von Assets, die für Bezahlungen genutzt werden sollen, beispielsweise an Regelungen im Bereich der Bankeinlagen halten sollten.

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