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Bollwerk für Smart Contracts  Wie IOTA mit Assembly das Web3 umkrempeln will

Nicht weniger als eine Schwelle für die breite Masse zu Web3 und Metaverse: IOTA’s Nebenprojekt Assembly ist mit großen Ambitionen an den Start gegangen. Als Bollwerk für Smart-Contract-basierte Anwendungen, die von hoher Skalierbarkeit und Interoperabilität profitieren. Aber: Grätscht sich IOTA damit zwischen die eigenen Beine?

Moritz Draht
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IOTA

Beitragsbild: Shutterstock

Vor einem Jahr stellte das IOTA-Team ein neues Projekt vor: Assembly – ein Layer-1-Netzwerk für Smart Contracts, ASMB-Token inklusive, ohne Gebühren, hochskalierbar. IOTAs Türöffner für DeFi, Web3, NFTs und Metaverse. Aber nicht der Einzige. Auch auf Shimmer, IOTAs Startrampe für das Mainnet, werden die in der IOTA-Gemeinde lang erwarteten Smart Contracts getestet. Wenn das Stardust-Protokoll ausgerollt wird, auch auf dem Mainnet. Wird bei IOTA doppelt gemoppelt?

IOTA-Mitgründer Dominik Schiener stellt gegenüber BTC-ECHO klar: “Das Stardust-Protokoll-Upgrade und Assembly haben Ähnlichkeiten, sind aber auch sehr unterschiedlich”. Das Stardust-Protokoll-Upgrade könne “mit seinem Tokenisierungs-Framework eher als Vorbereitung für Smart Contracts gesehen werden”, so Schiener.

Stardust “ermöglicht Smart Contracts, einen überprüfbaren Zustand im Ledger zu verankern, sowie Layer-1-Assets zu besitzen und zu verwalten”, erklärt Schiener. Dies wiederum erlaube es Smart Contracts, “miteinander zu interagieren, indem sie Werte auf eine hochgradig interoperable und gebührenfreie Weise austauschen”. Somit sei das Stardust-Protokoll-Upgrade “eher der Vorläufer, der das Konzept eines Multi-Chain-Smart-Contract-Netzwerks ermöglicht, das wir als Assembly vorgestellt haben”, erklärt Schiener.

Assembly: Knotenpunkt für Smart Contracts?

Mit Assembly soll ein artenreiches Smart-Contract-Ökosystem entstehen, das sich über DeFi, DAOs, Web3, bis hin zum Metaverse erstreckt. Profitieren sollen Anwendungen von der hohen Skalierbarkeit: Smart Contracts werden parallel ausgeführt, Transaktionen beinahe in Echtzeit abgewickelt. So sollen größtmögliche Synergien zwischen dezentralen Anwendungen und mit Assembly eine “offene und interoperable dezentralisierte Wirtschaft” entstehen.

Neben Skalierbarkeit soll das Multi-Chain-Netzwerk für Interoperabilität stehen. Entwickler sollen möglichst freie Hand bekommen, unterstützt werden verschiedene Programmiersprachen, darunter Ehereums Solidity. Durch Kompatibilität mit der Ethereum Virtual Machine (EVM) können Anwendungen auf Assembly und Ethereum vernetzt werden. Auch die Gebühren können individuell festgelegt werden.

Ursprünglich für 2022 geplant, steht der Launch jedoch noch aus. Wann Assembly an den Start geht, ließ IOTA bislang offen. Anfang November begann die vierte und letzte Staking-Runde für den ASMB-Token – möglicherweise befindet sich das Projekt auf der Zielgeraden.

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