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IOTA Industry Marketplace verbindet Mensch und Maschine

Der IOTA Industry Marketplace soll künftig Menschen und Maschinen miteinander verbinden. Dabei setzt die Foundation auf einen industrieweiten Standard.

Phillip Horch
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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IOTA Industry Marketplace

Beitragsbild: Shutterstock

IOTA hat sich mit dem Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) ein zukunftsträchtiges Anwendungsfeld gesucht. Wenn Maschinen miteinander kommunizieren, so die Idee, sollen sie sich gegenseitig mit der Kryptowährung MIOTA bezahlen.

Um diesen Use Case zu fördern und die Grundlage für ein Bezahlen im Internet der Dinge zu legen, kündigte die Foundation hinter dem Projekt am 19. September den Industry Marketplace an. Hier soll der „erste autonome und dezentrale virtuelle Marktplatz“ entstehen. Er soll eine branchenneutrale Plattform bieten, die den Handel mit Waren und Diensten automatisiert.

Dementsprechend soll über die Distributed-Ledger-Technologie eine Verbindung von bereits bestehenden Standards und quelloffenen Projekten entstehen. Folgende Features führt IOTA für den Industry Marketplace auf:

  • hersteller- und branchenneutral
  • standardisierte Kommunikation
  • Umsetzung eigener Industrie-Standards (Industry 4.0.)
  • auf akademischen Standards beruhende Sprache
  • dezentrales und offenes Protokoll
  • wenig Systemanforderungen
  • Open Software
  • integrierte, dezentrale Identität
  • integrierter Zahlungsverkehr ohne Transaktionsgebühren
  • Auditprodukte

Für den Standard, auf der der Industry Marketplace fußen soll, schloss sich die IOTA Foundation bereits im Dezember 2018 mit eCl@ss zusammen. Deren Wurzeln gehen wiederum auf das Jahr 2000 zurück. Seitdem arbeitet der Verein, bestehend aus Mitgliedern wie Siemens, SAP, Bayer und E.ON. an Industrie-Standards.

Thorsten Kroke, Head of Digital Processes & Standards bei eCl@ss:

Der Branchenmarktplatz soll die aktuellen Probleme bei der Schaffung einer gemeinsamen Standardsprache für die Kommunikation zwischen autonomen Maschinen und Anlagen lösen. Dies ist ein wesentlicher Aspekt von Industry 4.0, wo ein sicherer Datenaustausch ohne Verlust von Schlüsselinformationen für die Entscheidungsfindung grundlegende Anforderungen sind.

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Erst kürzlich gab die Foundation den Start von Chronicles bekannt. Mit der Implementierung soll es Nutzern der Technologie künftig möglich werden, dessen technologische Infrastruktur, das Tangle, zu durchsuchen. Dazu arbeitet Chronicles mit sogenannten Permanodes. Diese wiederum ermöglichen es Betreibern von Netzwerkknoten, die Transaktionshistorie des Netzwerks über einen beliebig langen Zeitraum zu speichern – und damit weitere Use Cases für das Tangle.

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