Der Goldpreis hat im März einen historischen Rücksetzer erlebt. Mehr als zehn Prozent ging es nach unten, der stärkste Monatsverlust seit über einem Jahrzehnt. Nach dem Allzeithoch bei über 5.400 US-Dollar im Januar wirkte die Korrektur auf den ersten Blick wie ein nachhaltiger Trendbruch, doch nun könnte sie sich als gesunde Bereinigung herausstellen. Erste Anzeichen sprechen dafür, dass sich Gold stabilisiert und wieder nach oben orientieren könnte. Im Moment des Schreibens kostet eine Feinunze circa 4.640 US-Dollar, was einem Wochenplus von 3,7 Prozent entspricht.
Auffällig ist vor allem, dass große Finanzinstitute trotz des Abverkaufs gelassen bleiben. Goldman Sachs hält an seinem Kursziel von 5.400 US-Dollar bis Ende 2026 fest und sieht den übergeordneten Trend intakt. Die Begründung ist simpel: Die Käufer, die den Markt zuletzt getragen haben, sind weiterhin aktiv. Es handelt sich weniger um kurzfristige Spekulanten als um langfristig orientierte Investoren, die Gold als Absicherung halten wollen.
Dazu kommen fundamentale Faktoren, die dem Markt Rückenwind geben könnten. Zentralbanken kaufen weiter in großem Stil und Anleger äußern zunehmend Zweifel an der Stabilität von Staatsfinanzen. Dennoch sorgten steigende Zinsen und ein stärkerer US-Dollar zuletzt für Gegenwind. Lässt dieser nach, könnte Gold schnell wieder an alte Stärke anknüpfen und den nächsten Aufwärtsimpuls starten. Für Investoren rückt nun die charttechnische Situation in den Vordergrund.
PAX Gold in der technischen Analyse
Wer am Krypto-Markt in Gold investieren möchte, kann auf tokenisierte Angebote wie PAX Gold zurückgreifen. In den letzten 12–24 Stunden pendelte der Kurs zwischen 4.630,05 US-Dollar (Tief) und 4.658,74 US-Dollar (Hoch) basierend auf den letzten 3–6 4h-Candles. Aktuell notiert PAXG bei 4.641,49 US-Dollar, damit rund 11,14 US-Dollar unter dem Schlusskurs vor 24 Stunden. Die Marktkapitalisierung liegt bei etwa 2,4 Milliarden US-Dollar und gibt Anlegern Kontext zur aktuellen Bedeutung des Coins im Krypto-Kontext. Die Intraday-Spanne bleibt eng, das jüngste Tief markiert den kurzfristigen Support.
Der Kurs notiert knapp unter dem EMA-20 (4.648,98 US-Dollar) und zeigt Intraday eine Abfolge leicht absteigender Hochs und Tiefs. Naheliegende Unterstützung liegt am Bollinger-Unterband bei 4.619,82 US-Dollar sowie beim Intraday-Tief 4.630,05 US-Dollar; Widerstände bei 4.648,98 US-Dollar (EMA-20) und 4.658,74 US-Dollar (letztes Hoch). Solange der Kurs unter dem EMA-20 verbleibt, ist die Marktlage technisch neutral bis leicht bärisch.
Der RSI(14) liegt bei ca. 30,53 und befindet sich damit im schwachen bis leicht überverkauften Bereich. Das Histogramm zeigt eine negative Beschleunigung in den letzten Kerzen, was die kurzfristige Abwärtsdynamik bestätigt. Die Bollinger-Bänder sind mit einer Breite von rund 59,44 US-Dollar (Upper minus Lower) relativ eng, was auf geringe kurzfristige Volatilität hindeutet. Der Markt zeigt eine Seitwärts-/Konsolidierungsphase mit erhöhter Anspannung, solange der Kurs in den Bandgrenzen verbleibt.
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Kurzfristige PAX Gold-Prognose
Kurzfristig bleibt die Prognose neutral bis leicht bärisch: Preis unter EMA-20, schwaches Momentum und enge Bänder. Unterstützungen liegen bei 4.619,82 US-Dollar (Bollinger-Unterband) und 4.630,05 US-Dollar (Intraday-Tief); unmittelbare Widerstände bei 4.648,98 US-Dollar (EMA-20) und 4.658,74 US-Dollar (letztes Hoch). Ein nachhaltiger Ausbruch über 4.658,74 US-Dollar mit Bestätigung über 4.679,26 US-Dollar (Bollinger-Oberband) würde bullische Entspannung schaffen. Fällt der Kurs klar unter 4.619,82 US-Dollar, wäre mit beschleunigter Abgabe und Zielzonen tiefer bei 4.520 bis 4.580 US-Dollar zu rechnen.
Disclaimer: Die charttechnischen Informationen wurden mit Hilfe von Softwaretools und KI-Systemen erstellt. Es handelt sich hierbei nicht um Kauf- oder Verkaufsempfehlungen.

