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Das Meinungs-ECHO Gold oder Bitcoin? Diese Familie verdeutlicht den Generationswechsel

Bei den Schiffs liegt der Haussegen schief. Grund: Vater und Sohn setzen auf unterschiedliche Wertspeicher. Willkommen beim Meinungs-ECHO.

David Scheider
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Bitcoin und Gold

Quelle: Shutterstock

Wer ist der reichste Schiff? Der innerfamiliäre Streit der Familie Schiff um den besten Wertspeicher geht in die nächste Runde. Während Vater Peter seinen “hart verdienten Wohlstand” in Gold sichert, setzt Sohn Spencer Schiff auf das digitale Pendant. Wie Peter Schiff, seines Zeichens Gold-Fan und notorischer Bitcoin-Gegner auf Twitter vermeldet hatte, ist Sohnemann Spencer seit dem zurückliegenden Dip unter 50.000 US-Dollar, “all in Bitcoin”.

Schiff der Ältere droht im Laufe der Twitter-Konversation sogar mit Enterbung. Spencer Schiff dürfte das allerdings nicht weiter stören, denn im Gegensatz zu Gold hat BTC dieses Jahr bereits über 93 Prozent zugelegt und notiert zu Redaktionsschluss jenseits der 56.000 US-Dollar. Gold unterdessen handelt mit 1.703 US-Dollar auf genau dem gleichen Niveau, wie im Vorjahreszeitraum. Hier bahnt sich ein Generationenwechsel der Wertspeicher an. Niemand verdeutlicht das plakativer, als die Schiffs.

Norwegischer Milliardär wird zum Bitcoin Hodler

Bullishness kommt diese Woche auch aus dem hohen Norden. Bereits Anfang der Woche hatten wir über Kjell Inge Røkke berichtet. Der norwegische Milliardär, der dem Energieriesen Aker ASA vorsteht, hatte in dem neuesten Shareholder Letter seinen Einstieg ins Bitcoin Game vermeldet. Demnach gründet Aker mit Seetee ein Tochterunternehmen, das unter anderem auf Bitcoin Mining setzt.

Das Unternehmen ist mit etwa 50 Millionen Euro kapitalisiert, dass der Vorstand natürlich umgehend in digitales Gold umgetauscht hat. Wieso man auf den Bitcoin-Zug aufgesprungen sei? Es sei viel zu riskant, diese Gelegenheit verstreichen zu lassen, so Røkke in dem Bericht.

Risiko ist kein eindeutiges Konzept. Was gemeinhin als riskant angesehen wird, ist es häufig nicht. Und umgekehrt. Wir sind es gewohnt zu denken, dass Bargeld risikofrei ist. Aber das ist es nicht. Es wird jedes Jahr implizit mit einer kleinen Rate durch die Inflation besteuert.

Kjell Inge Røkke

Hier scheint das Bitcoin-Narrativ der drohenden Inflation Früchte getragen zu haben.

Und täglich grüßt das Murmeltier

Und immer wieder MicroStrategy. Scheinbar will das Unternehmen um Michael Saylor die 100.000 BTC noch voll machen, bevor es zu teuer wird. Denn wie der CEO des Business-Intelligence-Unternehmens via Twitter mitteilte, hat MicroStrategy weitere 262 BTC einkauft. Damit hält das Nasdaq-gelistete Börsenunternehmen sage und schreibe 91,326 BTC im Gesamtwert von 2,2 Milliarden US-Dollar.

Laut bitcointreasuries.org gibt es weltweit nur noch drei Unternehmen, deren Bitcoin-Taschen praller gefüllt sind: Mt.Gox, Block.one und Grayscale.

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