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FlightChain: Blockchain-Lösung für Flugdaten

Die Société Internationale de Télécommunication Aéronautique (SITA) arbeitet derzeit an einer Blockchain-Lösung für das Sammeln, Speichern und Verteilen von Flugdaten. In ihrem White Paper erklärt die Non-Profit-Organisation, dass sie FlightChain entwickeln, um Daten mit Hilfe von Smart Contracts zu sammeln und abzugleichen.

Phillip Horch
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Das Verfahren, an dem die 1949 gegründete Genossenschaft arbeitet, bezieht sich auf Arbeitsabläufe, die unter dem Namen Flight Data Monitoring bekannt sind. Dabei sammelt man mit Hilfe von Flugdatenschreibern Daten, um die Effizienz der Arbeitsabläufe bei der Luftfahrt zu testen. Diese Daten sind nicht personenbezogen, sie bilden die „Flugzeugperspektive“ ab und befinden sich in Blackboxes.

Das Problem, das sich bei der Speicherung der Daten in den verschiedenen Blackboxes ergibt, liegt auf der Hand. Es gibt nicht nur viel zu viele Daten, auch werden diese bisweilen mehrfach gespeichert. Darüber hinaus ist die Zugänglichkeit aufgrund der jeweils zentralisierten Speicherung bei den verschiedenen Gesellschaften für andere Parteien erheblich erschwert. Auch der Abgleich der Daten zur Erhebung von Statistiken fällt dadurch schwerer als nötig aus.

FlightChain soll das Sammeln von Daten erleichtern

Die Blockchain-Technologie soll nun Abhilfe schaffen. Durch eine dezentralisierte Speicherung der Daten können diese für alle Parteien leichter zugänglich werden. Als Topping kann der Abgleich der Daten durch die Verwendung von Smart Contracts erfolgen, was den Arbeitsaufwand erheblich erleichtert. In Zusammenarbeit mit British Airways und den Flughäfen in Heathrow, Genf und Miami hat SITA an der Entwicklung und am Testen der Smart Contracts gearbeitet.

Mit FlightChain werden die Flugdaten gespeichert und auf mögliche Widersprüche getestet. Das System läuft sowohl auf der Ethereum- als auch auf der Hyperledger-Fabric-Blockchain. Das Projekt soll die Effektivität der Technologie testen, weswegen man sich für die Flugdaten entschieden hatte. Hauptsächlich deswegen, da es sich dabei um nicht-sensible Daten handelt, für deren Abgleich sich die meisten Unternehmen im Flugsektor interessieren.

Momentan ist SITA noch dabei, mehr Fluggesellschaften für FlightChain zu begeistern und ein Business Model zu entwerfen, um die Entwicklung weiter voranzutreiben. Bereits letztes Jahr hat sich SITA mit der Blockchain-Technologie befasst. Zusammen mit dem Start-up ShoCard haben sie an einem System gearbeitet, um die Identität von Fluggästen an Flughäfen effektiver abzugleichen.

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