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Ethereum: Updates Constantinople und St. Petersburg stehen kurz bevor

Das Ethereum-Netzwerk erhält sein nächstes Update voraussichtlich am 28. Februar. Die Constantinople Hard Fork findet zeitgleich mit dem Update St. Petersburg bei Blockhöhe 7.280.000 statt. Der problematische Verbesserungsvorschlag EIP 1283 ist nicht mehr Teil des Updates.

Christopher Klee
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Beitragsbild: Shutterstock.com

Die Ethereum Foundation hat den Termin für die bevorstehende Constantinople Hard Fork bestätigt. Das Update soll – bei derzeitiger Block-Geschwindigkeit – am 28. Februar gegen 19:30 MEZ erfolgen. Das Constantinople-Update erfolgt mit einmonatiger Verspätung. Der letzte Termin wurde aufgrund einer kurzfristig entdeckten Sicherheitslücke abgesagt. So hätte die Implementierung des Ethereum-Verbesserungsvorschlags (Ethereum Improvement Proposal, EIP) 1283 einen sogenannten Reentrancy-Angriff ermöglicht, der auch beim folgenschweren DAO-Hack im Mittelpunkt stand.

Constantinople & St. Petersburg: Diesmal ohne EIP 1283

Offenbar geht die Entwicklergemeinschaft von Ethereum diesmal auf Nummer sicher. Der problembehaftete EIP 1283 soll nun doch nicht Teil der Constantinople Hard Fork sein. Das gab die Ethereum Foundation am 22. Februar auf ihrem Blog bekannt. EIP 1283 ist auch der Grund, warum das Ethereum-Netzwerk gleich zwei Updates zum selben Zeitpunkt durchlaufen wird. So müssen jene Ethereum-Testnetzwerke, die Constantinople kurz vor der angedachten Hard Fork bereits implementiert haben, das Update „St. Petersburg“ durchführen. Im Blog heißt es dazu:

Die ursprünglichen Constantinopel-Änderungen, die in diesem Blog-Post aufgeführt sind, wurden vor der Verschiebung auf Testnetzwerke angewendet und erfordern ein zweites Netzwerk-Upgrade, um die ursprünglichen Constantinople-Änderungen rückgängig zu machen. Dies wird als St. Petersburg bezeichnet und tritt auf der gleichen Blocknummer wie Constantinople auf.

Constantinople soll für ETH den Weg zu einer Konsensfindung per Proof of Stake ebnen. Bis das Netzwerk dem Proof of Work vollends entsagt, dauert es allerdings noch eine ganze Weile. Constantinople sieht zwar eine Kürzung des Mining Rewards um ein Drittel – von drei auf zwei ETH pro Block – vor; allerdings geht mit dem Update auch die Verschiebung der „Difficulty Bomb“ einher. Letztere soll durch einen exponentiellen Anstieg der Mining-Schwierigkeit dafür sorgen, dass Ether-Mining langfristig weniger rentabel wird. Dadurch soll Minern von ETH der Anreiz genommen werden, am Proof-of-Work-Konsens festzuhalten und zum Zeitpunkt der Umstellung auf Proof of Stake einen egoistischen Chain Split verursachen. Die Bombe soll frühestens in zwölf Monaten „platzen“.

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