Die Layer-1-Blockchain Fogo hat am 29. August ihr Netzwerk angehalten. Zuvor waren 400 Millionen FOGO im damaligen Wert von rund drei Millionen US-Dollar an einen unbekannten Angreifer gelangt. Die Token entsprechen mehr als zehn Prozent der derzeit umlaufenden Menge.
Die Fogo Foundation hatte den Vorfall auf X öffentlich gemacht. Demnach wurde die Organisation von einem unbekannten Akteur kompromittiert. Die 400 Millionen Token seien anschließend an einen “böswilligen Akteur” übertragen worden. Krypto-Börsen, Strafverfolgungsbehörden und Forensik-Spezialisten seien informiert worden. Später wurde das Netzwerk gestoppt.
Mit der Maßnahme will Fogo verhindern, dass die betroffenen Vermögenswerte weiterbewegt werden. Validatoren sollen dafür ein Upgrade des Netzwerks durchführen. Einen Zeitpunkt für den Neustart nannte das Projekt nicht. Auch wie die Beschränkungen technisch umgesetzt werden, ist bislang nicht bekannt.
Gestohlene FOGO entsprechen vier Prozent der Gesamtmenge
Offen bleibt auch, wie der Angreifer Zugriff erlangen konnte und welche Adressen betroffen waren. Dazu machte die Foundation bislang keine Angaben.
Die entwendeten 400 Millionen FOGO entsprechen vier Prozent der beim Start vorgesehenen Gesamtmenge von zehn Milliarden Token. Gemessen an der derzeit umlaufenden Menge liegt der Anteil bei mehr als zehn Prozent. Bei einem FOGO-Kurs von rund 0,0075 US-Dollar waren die Token zum Zeitpunkt der Quelle etwa drei Millionen US-Dollar wert.
Die Krypto-Börse Bitget hatte Ein- und Auszahlungen von FOGO bereits rund eine Stunde vor der ersten öffentlichen Mitteilung ausgesetzt. Als Grund nannte die Plattform Wallet-Wartungsarbeiten. Später stoppte auch KuCoin Ein- und Auszahlungen vorübergehend.
