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MarktupdateDer Markt, der niemals schläft: Bitcoin korrigiert

Am zweiten Wochentag nach der Weihnachtszeit ist am Kryptomarkt erstmal Korrekturstimmung. Verglichen mit so manchem Weihnachtscrash kommen Bitcoin und Co. in diesem Jahr aber glimpflich davon.

David Scheider
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Ein Bär im Winterschlaf

Quelle: Shutterstock

Wenn sich traditionelle Märkte und der Krypto-Markt in einem Aspekt unterscheiden, dann ja wohl in diesem: Während der Aktienmarkt an strikte Handelszeiten gebunden ist (an der Deutschen Börse Xetra zum Beispiel darf wochentäglich von 9 Uhr bis 17:30 Uhr gehandelt werden), werden Kryptowährungen rund um die Uhr getradet – auch während Feiertagen. Die Orderbücher der Bitcoin-Börsen dieser Welt matchen Positionen zu jeder Tages- und Nachtzeit, ohne sich dabei an gängige Strukturen wie Arbeitszeiten halten zu müssen. Der Preisfindungsmechanismus im Krypto-Markt kann somit als wesentlich effizienter beschrieben werden, als der klassischer Märkte.

Dieser Umstand wird an Feiertagen umso deutlicher. Denn während der Börsenbetrieb in der Weihnachtszeit in den kollektiven Winterschlaf verfällt, wird am Krypto-Markt munter weiter gehandelt. So ist es nicht verwunderlich, dass auch in der besinnlichen Zeit so manche Kursentwicklung in Kryptoland zu vermelden ist. Aus Sicht der Bullen aber leider keine positive.

So korrigierte die Leitwährung Bitcoin (BTC) am zweiten Wochentag nach den Feiertagen binnen 24 Stunden um 3 Prozent und notiert zum Zeitpunkt des Schreibens bei 49.234 US-Dollar. Damit kommt die Kryptowährung Nr. 1 freilich noch glimpflich davon. Der Smart-Contract-Coin Solana (SOL) muss sogar ein Kursminus von 4,8 Prozent hinnehmen und Terra (LUNA) ist mit Minus 8,3 Prozent der Prügelknabe des Tages. Letzterem Coin hat BTC-ECHO-Redakteur Moritz Draht eine ausführliche Story in der Dezember-Ausgabe des Kryptokompass gewidmet. Dort geht er der Mechanik des Netzwerks auf den Grund, die unter anderem den Stablecoin TerraUSD (UST) absichert.

Böse Erinnerungen an 2017

Zwar mögen die Verluste für die einzelne Investorin schmerzlich sein. Verglichen mit den teils chaotischen Kursbewegungen in der Weihnachtszeit vergangener Jahre waren es ruhige Feiertage. So mancher mag sich erinnern: Weihnachten 2017 etwa markierte den Höhepunkt des bisher letzten Krypto-Hypes: Im Dezember 2017 platzte die bisher größte Blase des Sektors und Bitcoin rauschte vom Hoch bei knapp 20.000 US-Dollar binnen weniger Wochen auf ein Drittel seines Wertes. Das wäre so, als wenn Bitcoin im Februar 2022 bei 15.000 US-Dollar stünde.

Doch von solchen Horrorszenarien kann dieser Tage keine Rede sein. Die jüngste Korrektur darf gut und gerne ins Reich gesunder Kurskorrekturen geschoben werden; immerhin liegt auch Bitcoin gemessen auf sieben Tage 4,7 Prozent im Plus.

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