Bitpanda unterstützt ab sofort ERC20-Token
Max Kuhlmann

von Max Kuhlmann

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Quelle: Two pandas has lunch, Giant Panda Breeding Research Base (Xiongmao Jidi), Chengdu, China via Shutterstock

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Ab sofort kann man ERC20-Token bei Bitpanda direkt kaufen und handeln. Doch Vorsicht: Nicht alle Ethereum-basierten Token werden unterstützt. Lediglich ausgewählte Projekte werden im Verlauf der Zeit gelistet. Zudem warnt Bitpanda davor, ungelistete Token an die Kryptobörse zu versenden. Dies gab Bitpanda Ende Juli bekannt.

Am 31. Juli vermeldete die Kryptobörse via Twitter:


„Wir sind glücklich, verkünden zu können, dass ab sofort der Handel von ERC20-Token auch bei Bitpanda unterstützt wird. Ab sofort werden wir ausgewählte Token, welche die Anforderungen unserer Plattform erfüllen, auf bitpanda.com listen.“

ERC20-Token sind Krypto-Assets, die auf der Ethereum-Blockchain laufen. ERC20 ist dabei der Standard, den der Token erfüllen muss, um auf auf der Ethereum-Blockchain zu funktionieren. Dieser Standard ist durch einen Smart-Contract festgelegt.

Bereits Anfang Juli kündigte die österreichische Handelsplattform an, diesen Schritt vollziehen zu wollen.

Als erstes werden nun die Token 0x (ZRX), Augur (REP) und OmiseGo (OMG) gelistet. Damit erweitert Bitpanda sein Portfolio von Kryptowährungen, die direkt gekauft werden können, von acht auf elf. Kurz vor der Ankündigung wurden bereits Komodo (KMD) und Iota (MIOTA) hinzugefügt. Dies steht im Sinne von Bitpandas selbst erklärtem Ziel „die Krypto-Industrie zu stärken, indem möglichst viele Kryptowährungen zum direkten Kauf angeboten werden.“

Welche weiteren Digitalwährungen künftig hinzukommen werden, ist noch unklar. Bitpanda hat ausdrücklich darauf hingewiesen, nur seriöse Projekte unterstützen zu wollen, was eine gründliche Recherche seitens der österreichischen Börse voraussetzen würde.

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Die Warnung vor dem Versenden nicht gelisteter Ethereum-basierter Token ist jedoch ebenso deutlich: „Bitte senden Sie uns keine Token, für die wir keine Wallet haben. Die auf diese Weise verlorenen Token können wir Ihnen nicht ersetzen.“

Dennoch sei die Börse „stolz darauf, die technische Grundlage dafür geschaffen zu haben, um in Zukunft weitere Coins aufzunehmen.“

Bitpanda ist damit Vorreiter – andere Börsen könnten folgen

Derzeit gibt es noch wenige große Kryptobörsen, welche ERC20-Token unterstützen. Meist müssen die Nutzer daher zuerst eine andere Digitalwährung wie Ethereum oder Bitcoin kaufen, um diese anschließend gegen die Token einzutauschen. Mit Bitpanda wird nun der direkte Kauf möglich.

Doch vermutlich bleibt die österreichische Börse mit diesem Schritt nicht lange allein: Auch Coinbase hat bereits im März angekündigt, künftig ERC20-Token listen zu wollen – liegt damit zeitlich allerdings deutlich hinter Bitpanda zurück.

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