Staking-Renditen 

Bitmine knackt 5-Millionen-ETH-Marke im Staking und peilt 334 Mio. USD Einnahmen an

Bitmine hat erstmals mehr als fünf Millionen Ether gestaked. Der Bestand wirft damit laufende Erträge ab, ein Vorteil, den Bitcoin-Treasury-Firmen nicht haben.

Ludwig Schlick
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Das Bild zeigt Tom Lee und eine Ethereum-Münze

Beitragsbild: Shutterstock / Fotomontage

| Bitmine hält die größte Ether-Reserve aller börsennotierten Unternehmen

Wie Bitmine am 14. September mitteilte, kaufte das Krypto-Unternehmen in der vergangenen Woche 27.180 Ether. Mit einem Gesamtbestand von 5.956.378 ETH hält Bitmine nun 4,9 Prozent des weltweiten Gesamtangebots und hat damit 98 Prozent seines 5-Prozent-Ziels erreicht

Seit dem Start der Treasury-Strategie am 30. Juni 2025 kauft Bitmine wöchentlich Ether. Inklusive Bargeld und weiterer Krypto-Bestände beziffert das Unternehmen um Chairman Tom Lee sein Gesamtvermögen auf rund 15,8 Milliarden US-Dollar.

Der Unterschied zu Bitcoin-Treasuries

Rund 85 Prozent der Bestände sind gestaked, konkret 5.067.309 ETH. Daraus erwartet Bitmine einen Jahresertrag von 334 Millionen US-Dollar, vergangene Woche waren es noch 330 Millionen. Der Anstieg geht auf den höheren Ether-Kurs und eine leicht gestiegene Rendite von 2,62 Prozent zurück. Wäre der komplette Bestand gestaked, läge der Ertrag laut Lee bei 392 Millionen US-Dollar.

Zum Vergleich: Der Grayscale Ethereum Staking ETF, das erste Spot-Produkt dieser Art in den USA, kommt auf eine Staking-Quote von 84,6 Prozent.

Darin liegt ein struktureller Unterschied zu Unternehmen, die Bitcoin in der Bilanz halten. Bitcoin kennt kein natives Staking, der Bestand wirft also nichts ab, solange er nur gehalten wird. Wie unterschiedlich sich das auswirkt, zeigte sich zuletzt bei Strategy: Michael Saylors Unternehmen kaufte die zweite Woche in Folge keine Bitcoin und steckte seine Mittel stattdessen in den Rückkauf eigener Vorzugsaktien.

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