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Sanktionen gegen Russland DAX auf Abwegen, Bitcoin weiter stabil

Während der DAX unter dem Druck westlicher Sanktionen gegen Russland nachgibt, zeigt sich der Kryptomarkt vergleichsweise stabil.

David Scheider
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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DAX

Quelle: picture alliance / Arne Dedert/dpa | Arne Dedert

In der Ukraine wird weiter gekämpft. Zwar soll es am heutigen Montag, den 28. Februar, Friedensverhandlungen im belarussischen Minsk geben. Der ukrainische Präsident Selenskyj sieht allerdings kaum Aussichten auf Erfolg und geht von weiteren Kampfhandlungen auf ukrainischem Boden aus.

Die düstere Prognose für die Ukraine schlägt sich auch an der Börse nieder. Auch heute notieren die traditionellen Märkte im Minus. Der deutsche Börsenindex DAX etwa liegt mit 14.204 Punkten im vorbörslichen Handel 2,49 Prozent hinter seinem Schlusskurs vom Freitag.

DAX: Deutscher Leitindex auf Abwegen

Derweil bleibt Bitcoin (BTC) weiterhin von einer Abverkaufswelle verschont. Die Krypto-Leitwährung notiert zum Wochenbeginn zwar auch in Negativterritorium. Mit einem Verlust von einem Prozent hält sich der Verkaufsdruck allerdings in Grenzen. Zur Stunde notiert BTC bei 38.352 US-Dollar.

Sanktionen treffen Märkte hart

Getrieben dürfte der Abverkauf am Aktienmarkt von fortbestehenden Unsicherheiten auf der geopolitischen Landkarte. Sowohl der Krieg in der Ukraine als auch die Antwort des Westens mit weiterreichenden Sanktionen gegen Russland schaffen eine pessimistische Grundstimmung an den Märkten. Insbesondere der SWIFT-Ausschluss, den die Regierungen der EU-Staaten am Wochenende beschlossen haben, wird auch an der deutschen Wirtschaft nicht spurlos vorübergehen. Zwar sind Energieverträge von den Sanktionen ausgeschlossen. Alle anderen Geschäfte mit russischen Handelspartnern werden aber auf unbestimmte Zeit auf Eis gelegt werden müssen.

Auch der Ölpreis klettert dieser Tage von einem Hoch zum nächsten. Bereits am Wochenende lag der Preis für ein Barrel Öl (Brent) bei 101 USD. Heute liegt er nur unwesentlich darunter, bei 97,5 USD.

Die Stellung von Bitcoin auf dem Kapitalmarkt ist dieser Tage ambivalent. Denn einerseits dürften Anleger:innen in Krisenzeiten sichere Assets bevorzugen. Gold etwa performte zuletzt stark. Andererseits bieten offene Kryptowährungen in solchen Zeiten auch immer Möglichkeiten, die im traditionellen Finanzsektor verwehrt bleiben. So gibt es für ukrainische Geflüchtete kaum bessere Möglichkeiten des Vermögenstransfers ins Ausland, als Bitcoin. Berichte über steigende Handelsvolumina an ukrainischen Bitcoin-Börsen bestätigen das.

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