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Kursanstieg Bitcoin-Kursprognose von Brian Kelly: 5 Monate Halving-Rallye

Angesichts des jüngsten BTC- Höhenflugs hat sich mit Brian Kelly ein Finanzexperte auf CNBC zu Wort gemeldet. Twitterer antworten spöttisch.

Christian Stede
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Halbierte Bitcoin-Münze auf schwarzem Hintergund

Beitragsbild: Shutterstock

Angesichts des neuen Bitcoin-Höchststandes schießen die Kursprogonosen derzeit wie Pilze aus dem Boden. Einige Anlage-Experten haben in ihren sozialen Kanälen sogar schon millionenfach dotierte Wetten auf den BTC-Kurs angeboten. In diese Riege der Prognosen hat sich nun auch der Experte Brian Kelly in der Sendung „Fast Money“ des kanadischen Senders CNBC eingereiht. Er sagte, dass die Bitcoin-Kursgewinne nach dem Halving von diesem Jahr noch mehrere Monate weitergehen könnten. Neben dem Stock-to-Flow-Modell gebe es noch weitere Parameter, die den Kurs antrieben.

Im Gespräch mit der Moderatorin von „Fast Money“ wies Kelly darauf hin, wie viele institutionelle und andere hochkarätige Anleger in Bitcoin investiert haben, was ganz entscheidend zu der positiven Kursentwicklung beigetragen habe. Doch wie lange hat diese Entwicklung noch Bestand? Kelly zeigt sich optimistisch: 

Es gibt viel Spielraum nach oben. Die meisten Gewinne kommen im Jahr nach dem Halving. Das letzte Halving liegt jetzt sieben Monate zurück und der Bitcoin-Kurs macht genau das,  was er sollte. Also könnte es hier noch fünf weitere Monate mit ziemlich guten Aussichten geben.

Brian Kelly, Asset Manager

Viele Twitterer sehen CNBC-Prognosen skeptisch

Dieses Statement fand sogleich seine Resonanz in den sozialen Medien, allen voran natürlich Twitter. Der Hintergrund: Es gibt eine ganze Schar von privaten Bitcoin-Anlegern, die es sich zum Motto gemacht haben, genau das Gegenteil von dem zu machen, was die Experten von CNBC raten.

Der negative Tenor ist durchaus nicht ganz grundlos. In der Tat kam es in der Vergangenheit schon häufiger vor, dass auf CNBC Prognosen getroffen wurden, die sich nicht bewahrheiten sollten. So geschah es beispielsweise im März 2018, als der Bitcoin-Kurs die Marke von 10.000 US-Dollar unterschritten hatte. Dies sei nun der richtige Zeitpunkt zum Kauf, ließ der Sender verlauten. Doch siehe da: im April war 1 BTC dann teilweise nur noch weniger als 7.000 US-Dollar wert. 

„Wenn diese beiden [gemeint sind CNBC und Brian Kelly] uns raten zu kaufen, sollten wir stattdessen verkaufen“, schreibt ein Krypto-Twitterati. Ein anderer User hört gar schon die „Totenglocke“ von Bitcoin läuten und geht nach den Kaufsignalen von drastischen Verlusten aus, die bis hinunter auf 3.000 US-Dollar gehen werden. Derzeit notiert der Bitcoin-Kurs bei 16.121 US-Dollar und damit auf dem höchsten Stand seit drei Jahren.

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