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Bitcoin korrigiert: Droht der Rallye jetzt dieses Horrorszenario?

Bitcoin fällt zurück. Jetzt warnt ein Analyst: Die Rallye am Krypto-Markt sei nicht nachhaltig. BTC könnte ein neues Horrorszenario drohen.

Daniel Hoppmann
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Nahaufnahme einer Bitcoin-Münze.

Beitragsbild: Shutterstock

| Neue Schwierigkeiten voraus?

Es ist der erste Dämpfer für Bitcoin. Die Kryptowährung fiel am Morgen des 23. August zeitweise unter 76.000 US‑Dollar. Die Kursmarke konnte BTC mittlerweile zurückerobern, doch bleibt die Zone umkämpft. Zum Zeitpunkt des Schreibens handelt Bitcoin bei 76.124 US-Dollar – 2 Prozent unter dem Niveau des Vortages.

Der Leitwährung folgte auch der restliche Kryptomarkt. Ethereum fiel um 1,9 Prozent auf 2.388 US-Dollar. Im Altcoin-Sektor erwischte es unter den Top-20 XRP und Stellar am härtesten, mit Abschlägen in Höhe von 8 beziehungsweise 9,6 Prozent. Die Gesamtmarktkapitalisierung fiel um 1,8 Prozent auf 2,58 Billionen US-Dollar.

Der Rücksetzer zeigt sich derweil auch am Derivatemarkt. In den letzten 24 Stunden wurden rund 340 Millionen US-Dollar liquidiert. Vornehmlich traf es Anleger, die auf steigende Kurse gesetzt hatten. Sie verloren rund 250 Millionen US-Dollar. In der vergangenen Handelsstunde drehte sich das Bild allerdings und Short-Positionen gerieten ins Visier der Liquidatoren.

“Es fehlt der Kaufdruck”

Gestern noch sah es so aus, als würde Bitcoin einen Angriff auf die 80.000 US-Dollar wagen. Doch nun warnt ein Analyst, dass die gesamte Rallye auf wackeligen Beinen stehen könnte. Auf der Plattform CryptoQuant hatte er das Anlegerverhalten auf Binance analysiert. Die Krypto-Börse wird aufgrund ihres hohen Spot-Volumens häufig für Rückschlüsse auf den Gesamtmarkt herangezogen.

Das Ergebnis: Nach wie vor zeige sich ein “übermäßiges Verkaufs-Bild” am Spot-Markt auf Binance, so der Analyst. Den Kursanstieg der letzten Tage verdankte Bitcoin vor allem einem Short Squeeze an den Derivatemärkten und doch fehle es an Kaufdruck. Den brauche es aber dringend, wenn Bitcoin nachhaltig den Bärenmarkt überwinden will.

Dass es daran nun fehle, sei für den Analysten eine gefährliche Mischung: “Sobald sich der Short Squeeze erschöpft hat und keine starken Käufe am Spot-Markt einsetzen, ist es sehr wahrscheinlich, dass der Kurs wieder in Richtung seines Ausgangsniveaus zurückfällt.” Das lag bei Bitcoin bei etwa 65.000 US-Dollar.

Hoffnung macht hingegen eine Analyse von VanEck. Der Vermögensverwalter hatte kürzlich verschiedene On-Chain-Daten analysiert und kam zu dem Schluss: Der Bärenmarkt endet im September.

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