A. Favre & Fils: Uhrenhersteller integriert Bitcoin Wallet
Phillip Horch

von Phillip Horch

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Quelle: Shutterstock

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Abraham Favre begann bereits im Jahre 1718 damit, Uhren zu machen. Zwar war er zu diesem Zeitpunkt noch in der Lehre. Nichtsdestotrotz sollte damit eine Karriere beginnen, die bis heute andauert. Und darüber hinaus gilt er als einer der ersten Uhrenhersteller der Welt, die nun damit beginnen, Uhren mit Wallets für Bitcoin und andere Kryptowährungen herzustellen.

Für die von der Community heiß erwartete Massenadaption von Bitcoin und anderen Kryptowährungen fehlt es aktuell vor allem noch an deren praktischen Einsatzmöglichkeiten. Zwar kann man theoretisch an vielen Orten der Welt damit bezahlen; in der Praxis jedoch wird das durch Private Keys, zu hohem technischen Aufwand oder fehlender Akzeptanz bisweilen erheblich erschwert. Eine Idee, das zu ändern, kommt jetzt aus der Schweiz.


Die geplante Uhr von Favre & Fils soll den Namen „Crypto Mechanical Watch“ tragen und zwischen 100.000 und 150.000 CHF kosten, wie man einer Veröffentlichung vom 10. Januar entnehmen kann. Ferner soll die Krypto-Uhr nicht sofort erscheinen. Vielmehr ist eine Veröffentlichung für Anfang Herbst geplant. Der Clou: Die Uhr soll nicht nur als Zeitmesser, sondern auch als Krypto-Wallet funktionieren.

So will der Uhrenhersteller den Markt gleich zweifach angreifen: Nicht nur will man mit der neuen Funktionalität am Zahn der Zeit bleiben, sondern auch für traditionell orientierte Nutzer ein attraktives Produkt bieten:


„Es ist ein bisschen wie die Zukunft der Dampfmaschinen im Zeitalter der Elektrozüge. Du musst immer wieder relevante Funktionen hinzufügen, die das Design voranbringen“,

so der CEO von A.Havre & Fils

„Be your own Bank“ vs. Misstrauen

Die Cold-Wallet-Funktion verspricht eine besonders sichere Möglichkeit zum Aufbewahren von Kryptowährungen:

„Viele Menschen sind nach den Skandalen von Cambridge Analytica und Facebook im letzten Jahr von der Technologie enttäuscht. Die Leute fanden heraus, dass Unternehmen Daten ohne ihr Wissen und manchmal für verdächtige Zwecke verwenden.“

Das Credo „Be your own Bank“ kann hier sicher eine Alternative bilden.


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