Soon Moon? 40 Prozent im Plus – Musk und Cuban boosten Dogecoin
Elias H.

von Elias H.

Am · Lesezeit: 4 Minuten

Goldbarren liegen neben DOGE-Münzen auf US-Dollar-Noten.

Quelle: Shutterstock

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Der Kryptowährungs-Markt befindet sich wieder in einer Hausse. Dogecoin bekommt Rückenwind von zwei Milliardären und verzeichnet zweistelliges Wachstum.

Der als Parodie zum Bitcoin erfundene Meme-Coin hat über die letzten Wochen eine beeindruckende Kursentwicklung zugelegt. Im Sieben-Tagesverlauf konnte der Coin so ganze 41,6 Prozent Kursgewinne verzeichnen und gehört damit zu den Top-Performern unter den Kryptowährungen. Alleine in den letzten 24 Stunden legte der Kurs von Dogecoin 16,7 Prozent zu. Als sich im Mai Elon Musk selbst zum Dogecoin Paten adelte und in einer Reihe von Tweets den Dogecoin-Hype befeuerte, ging der Kurs der Kryptowährung DOGE so richtig durch die Decke. Als Bitcoin dann im Mai jedoch ins Taumeln geriet und abstürzte, war auch die Rally von Doge erstmal vorbei. Es kam es zu einem jähen Absturz, mit zeitweise fast 70 Prozent Kursverlust.


Kursentwicklung von Dogecoin (DOGE), Quelle: CoinGecko

Wer damals glaubte, dass das Ende der Spaßwährung war, irrte sich. Denn mit der jüngsten Rally am Krypto-Währungsmarkt konnte Dogecoin ein paar der Verluste, aus dem vergangenen Mai-Crash, wieder gutgemacht und ist mit einer Marktkapitalisierung von 44 Milliarden US-Dollar auf Rang sieben der Kryptowährungen. Bei einem heutigen Kurs von 0,3383 US-Dollar ist Dogecoin zwar noch über 100 Prozent von seinem Allzeithoch von 0,7316 US-Dollar entfernt. Doch wenn die aktuelle Altcoin-Hausse so weitergeht, steht einem neuen ATH nichts mehr im Wege. Insbesondere, da der Coin erneut frischen Rückenwind von zwei seiner Milliarden schweren Unterstützern erhält: Elon Musk und dem Dallas Mavericks Besitzer Mark Cuban. Beide haben den Meme-Coin als Lieblings-Krypto-Projekt auserkoren.

Die jüngste Kursexplosion bei Dogecoin fällt mit der Veröffentlichung eines Artikels zusammen, den das Nachrichtenmagazin CNBC am 13. August 2021 veröffentlichte. In diesem geht es um Mark Cuban, der sich gegenüber CNBC äußerte, dass Dogecoin sich von allen Kryptowährungen am besten als Tauschmittel eigne. Am Folgetag pflichtete auch der Dogecoin Pate Elon Musk Cuban bei, indem er darunter einfach nur twitterte: “Das sage ich bereits seit einer Weile” und befeuerte damit die Dogecoin-Rallye.

95 Prozent der Krypto-Bezahlungen werden bei Cubans Firmen mit Dogecoin getätigt

In einem seiner Tweets gibt Cuban an, dass er Kunden auf den Webseiten seiner Firmen erlaubt, in jeder Kryptowährung zu bezahlen. Aber trotz des breiten Spektrums an unterstützten Kryptowährungen, würden sich Kunden mehrheitlich für Dogecoin als Zahlungsmittel entscheiden. So würden 95 Prozent der Krypto-Zahlungen in Doge abgewickelt, behauptet Cuban.


Zudem twittert er gerne mal über Doge und die Krypto-Welt im Allgemeinen. Darüber hinaus brummen die Merchandise-Geschäfte der Dallas Mavericks. So gab Cuban am 13. August bekannt, Spezialangebote für die Kunden anzubieten, die Doge als Zahlungsmittel nutzen möchten.

Ich werbe nicht für DOGE. Ich werbe für die Produkte und Dienstleistungen meiner Unternehmen. Dort erlauben wir den Leuten in JEDER Kryptowährung zu bezahlen, 95 Prozent der Verkäufe werden jedoch in DOGE getätigt. Die Kunden WÄHLEN Dogecoin selbst als Bezahlungsmittel aus. Wir können über alles Mögliche in Bezug auf BTC streiten, aber im Moment ist DOGE die Art und Weise, wie die Leute bezahlen. #DOGEFAKTEN

So der Multimilliardär am 15. August 2021 auf Twitter.

Cuban sieht Bitcoin als digitales Gold

Zur Leitwährung Bitcoin steht Mark Cuban ein wenig kritischer. Er bemängelt unter anderem, dass sich die Bitcoin Bestände auf nur wenige Besitzer konzentrierten. Dadurch bekämen diese zu viel Macht und könnten eine ähnliche Rolle wie Zentralbanken einnehmen. Weiter könnten die Wale kontrollieren wie, wo und wie viele Bitcoin an den Krypto-Börsen erhältlich seien. Diese wenigen großen Bitcoin-Besitzer könnten so selbst über eine Inflation oder Deflation bestimmen. Letztlich vergleicht Mark Cuban Bitcoin eher mit digitalem Gold, als mit einer echten Währung.

Die Kritik Cubans an der Verteilung der BTC-Bestände ist dabei sicherlich zulässig, jedoch scheint der Entrepreneur selbige Vorwürfe bei Dogecoin außer Acht zu lassen. Denn auch hier ist die Verteilung stark zentralisiert. So halten beispielsweise knapp 20 Wallets mehr als die Hälfte aller DOGE-Bestände.


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