Marktupdate Miner lauern auf wiedererstarkenden Bitcoin-Kurs (BTC)

Moritz Draht

von Moritz Draht

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Moritz Draht

Moritz Draht hat Deutsche Literatur und Philosophie an der Universität Konstanz studiert. Sein Krypto-Engagement widmet sich den Zusammenhängen zwischen soziokulturellen und technischen Entwicklungen.

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Quelle: Shutterstock

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Während der Bitcoin-Kurs zaghaft ins Plus dreht, warten Miner auf die nächste Rallye.

Der Bitcoin-Kurs (BTC) legt in den letzten 24 Stunden um 2,1 Prozent auf 9.630 US-Dollar zu. Mit einer Schwankungsbreite von 330 US-Dollar hat sich die größte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung zwischen 9.408 und 9.738 US-Dollar bewegt. Im Wochenvergleich verbucht der Bitcoin-Kurs ein Plus von 2,1 Prozent.

Bitcoin-Kurs im Wochenchart

Während´der Bitcoin-Kurs allmählich aufdreht, ziehen auch die Altcoins wieder an. Der Ether-Kurs (ETH) notiert mit einem Plus von 3 Prozent bei aktuell 242,10 US-Dollar. Mit einer minimalen Kurssteigerung von 0,1 Prozent steigt der Ripple-Kurs (XRP) hingegen auf 0,188 US-Dollar. Der IOTA-Kurs kann demgegenüber um 3,1 Prozent zulegen und klettert auf 0,229 US-Dollar.

Bitcoin-Kurs und Altcoin-Kurse im Tagesvergleich
Grafik von Coin360

Miner bereiten sich auf steigenden Bitcoin-Kurs vor

Vor rund einer Woche kam es im Bitcoin-Netzwerk zur größten Anpassung der Mining Difficulty seit über zwei Jahren. Mit dem Anstieg der Mining-Schwierigkeit am 17. Juni um 14,95 Prozent auf 15,785t stellte sich auch die Frage, ob Miner dieser Anpassung standhalten oder es zu erneut zu einem Rückzug der „Krypto-Bergbauer“ kommt.  

Mining Difficulty
Grafik von Blockchain.com

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Der Zuwachs der Difficulty deutete sich bereits im Vorhinein durch eine konstant zunehmende Hash Rate an. Selbige blieb aber auch nach der jüngsten Anpassung auf einem hohen Niveau und knickte in diesem Zeitraum nur leicht von 110,571m TH/s auf aktuell 105,663m TH/s ein.

Hash Rate
Grafik von Blockchain.com

Das zeigt, dass die Miner trotz der einschneidenden Anpassung ihrer Aufgabe unbeirrt nachgehen und die Geräte trotz der Justierung nicht von Netz genommen haben. Laut Lehrbuch wäre ein deutlicher Rückgang der Hash Rate die natürliche Reaktion auf eine derart hohe Schwierigkeits-Anpassung. Dass die Hash Rate kaum zurück wich, spricht für eine Reihe verschiedener Faktoren.

Zum einen zeugt die Konstanz der Mining-Aktivitäten von einem Vertrauen in den mittelfristigen Wachstumstrend des Bitcoin-Kurs. Ein starker Bitcoin-Kurs wirft schließlich mehr Ertrag für Miner ab als umgekehrt. Zum anderen zeigt es, dass Miner auch bei den jetzigen Konditionen profitabel wirtschaften.

Infolge des Halvings kam es noch zu einem deutlichen Rückgang der Hash Rate. Für einige Miner war die Beteiligung im Netzwerk wegen laufender Betriebskosten und der Halbierung der Blockbelohnungen schlichtweg nicht mehr rentabel. Da der Bitcoin-Kurs jedoch seither kaum zugelegt hat, stellt sich die Frage, warum die Hash Rate ausgerechnet jetzt nicht eingebrochen ist?

Regensaison drückt Strompreise

Da die Hash Rate trotz Schwierigkeits-Anpassung auf einem hohen Niveau verharrt, der Bitcoin-Kurs jedoch nur unmerklich zulegt, liegt der Grund in vergünstigten Betriebskosten. So hat die Regensaison in China die Strompreise stark gedrosselt und zu einem Wiedererwachen der Miner geführt. In Regionen wie Sichuan, einer Miner-Hochburg im Südwesten des Landes, gibt es zur Regenzeit Strom quasi zum Nulltarif. Der Stillstand der industriellen Produktion im Land während der Corona-Pandemie hat zudem zu einem Wegfall großer Strom-Abnehmer geführt, was die Preise um ein weiteres gedrückt hat.

Für die großen chinesischen Mining-Pools sind es also günstige Zeiten, um ihre Geräte mit Strom zu füttern. Die bis Oktober dauernde Regensaison könnte die Mining-Aktivitäten auf einem konstant hohen Niveau lassen und Miner in diesem Zeitraum große BTC-Mengen akkumulieren lassen.

Dieser Trend deutet sich durch den aktuellen Miners Rolling Inventory (MRI) an. Bei einem Wert über 100 zeigt der Indikator an, dass Miner ihre geschürfte BTC-Beute auf den Markt werfen. Ein Wert unter 100 hingegen bedeutet, das Miner ihre BTC verwahren.

Grafik von Bytetree

Mit einem Wert von 93,2 verdingen sich die meisten Miner aktuell als Hodler. Bei einer Bitcoin-Kurssteigerung dürfte der Wert weiter fallen.

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