Mimblewimble: Schwere Sicherheitslücke in Beam Wallet entdeckt

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Mimblewimble: Schwere Sicherheitslücke in Beam Wallet entdeckt

Das Entwicklerteam hinter dem Privacy Coin Beam hat eine „kritische“ Sicherheitslücke in seiner Wallet gefunden. Die Benutzer sind dazu angehalten, ihre Beam Wallets von allen Geräten zu löschen.

Kaum auf der Welt und schon attackiert: Kaum eine Woche nach dem Start des Privacy Coin Beam vermelden dessen Entwickler bereits eine erste „kritische Verwundbarkeit“ der Beam Wallet.

Am 9. Januar um 21:20 MEZ sprach das Entwicklerteam von Beam eine Warnung an alle Benutzer der Beam Wallet aus.

„Kritische Schwachstellen wurden heute in der Beam Wallet gefunden. Die Schwachstelle wurde vom Beam Dev Team entdeckt und nirgendwo anders gemeldet. Die Schwachstelle betrifft alle zuvor veröffentlichten Beam Wallets; sowohl Dekstop als auch CLI [Command Line Interface].“

Über die Details der neu entdeckten Schwachstelle schweigen sich die Entwickler bisher aus. Vermutlich möchten sie Hackern damit keine Angriffsvektoren präsentieren.

Informationspolitik verärgert Wallet-Besitzer

Nutzer der sehr noch jungen Wallet sind nun dazu angehalten, die Wallet-Applikation von ihren Geräten zu entfernen und durch die neuste Version zu ersetzen. Ebenfalls auf Twitter beschreibt das Beam-Team, was die Nutzerinnen und Nutzer dabei unbedingt beachten müssen.

  1. Stoppen Sie Ihre derzeit laufenden Beam Wallets sofort.
  2. Deinstallieren sie Ihre Beam Wallet-Anwendung und ausführbare Dateien von allen Rechnern.
  3. Stellen Sie sicher, dass die Anwendung gelöscht wurde. Lesen Sie in der Dokumentation nach, wo sich die Wallet-App-Dateien befinden.
  4. Laden Sie die Beam Wallet erneut nur von dieser Website herunter (http://beam.mw/downloads). Es wird DIE GLEICHEN Versionsnummern wie zuvor veröffentlichte Archive haben.
    Stellen Sie sicher, dass der SHA256 des Archivs mit dem auf der Website veröffentlichten übereinstimmt.
  5. Installieren Sie die neue App.

Die Meldung löste auf Twitter eine Welle der Entrüstung aus. Zum Beispiel sehen einige Twitteratis keinen Sinn darin, die Wallet neu zu installieren.

„Riesen-Fail. App und CLI gelöscht. Werde BEAM für eine Weile nicht installieren, und warte lieber ab, bis es sicher ist und mehr Informationen über die Schwachstelle vorliegen.“

Ähnlich der Mundwinkel der Wallet-Besitzer befindet sich auch der Kurs des BEAM-Token auf Talfahrt. Der am 4. Januar 2019 geborene Altcoin hat bereits herbe Kursverluste zu verbuchen. Von seinem „Allzeithoch“ (10,03 US-Dollar) sank der Kurs um beinahe 90 Prozent. Alleine in den letzten 24 Stunden büßte der BEAM-Kurs knapp 16 Prozent ein und beträgt folglich nur noch 1,28 US-Dollar.

2019 kann für BEAM jedenfalls nur besser werden.

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