Kryptowährungen: SEC-Kommissarin Peirce will „sicheren Hafen“ schaffen

Phillip Horch

von Phillip Horch

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Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

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SEC Peirce Bitcoin und Co

Quelle: Shutterstock

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Hester Peirce, Kommissarin der Securities and Exchange Commission, will ein regulatorisch sicheres Umfeld für Kryptowährungen schaffen. Das betonte die Vorsitzende der US-amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde bei einer Konferenz.

Hester Peirce will einen sicheren Hafen für digitale Währungen schaffen. Das verkündete die SEC-Kommissarin bei einer Panel-Diskussion der University of Singapur am 30. Juli. Dabei äußerte Peirce ihr Interesse an einem „nicht-exklusiven sicheren Hafen“ für den Kauf und Verkauf digitaler Token. Damit soll es möglich sein, dass Nutzer neue Token in einer regulatorisch sicheren Atmosphäre herausgeben können.

Gerade im Hinblick auf grenzüberschreitende Richtlinien sei es laut Peirce wichtig, auch die Vorstellungen von Bürgern mit einzubeziehen. Ohne eine ausdrückliche Zustimmung der Bürger sollten regulatorische Bemühungen in den Händen der jeweils örtlichen Behörden bleiben:

Die Regulierungsbehörden mussten der Führung der Märkte folgen und mit ihren ausländischen Kollegen zusammenarbeiten. Aber internationale Kommunikation und Internationalisierung der Märkte müssen nicht zur Internationalisierung unserer Vorschriften führen. Ohne eine ausdrückliche Entscheidung der Bürger […], ihre Regulierung an ein internationales Unternehmen abzutreten, sollte eine [zuständige örtliche] Gerichtsbarkeit bestimmen, welche Regeln für ihre Investoren und Märkte am besten funktionieren.

Peirce bestätigt US-Senat

Hester Peirce bestätigt mit ihrer Aussage, was jüngste Äußerungen des US-Senats bereits vermuten ließen. Denn in Regulatorenkreisen kann man aktuell einen beginnenden Umschwung beobachten. So bricht sich zunehmend die Einsicht Bahn, dass es nicht sinnvoll ist, Bitcoin und andere Kryptowährungen allzu restriktiv zu behandeln. Eventuelle Verbote wären hier nicht zielführend, sondern vielmehr wirkungslos. Demgegenüber sind sichere regulatorische Häfen, wie sie Peirce fordert, angebracht, um sowohl für Anwender als auch für Behörden die Übersicht über Kryptowährungen und das Bitcoin-Ökosystem zu verbessern.

Bereits im Februar kündigte die US-amerikanische Börsenaufsicht an, an ihrem Regelwerk für Kryptowährungen zu arbeiten. Dabei ging es vor allem darum, die Antragstellung auf die Genehmigung neuer Token-Projekte für Nutzer zu vereinfachen. Mit einer Richtlinie für solche Anträge erleichterte die Behörde die Arbeit gleichermaßen für Innovatoren als auch für die Behörde selbst.

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