Japan nutzt Bitcoin intensiver als erwartet

Danny de Boer

von Danny de Boer

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Danny de Boer

Als Informatiker schaut Danny de Boer kritisch auf die Blockchain-Entwicklung und Kryptographie. Zwischen Komplexität und Hype erklärt er allgemeinverständlich und anwendungsbezogen. Seit 2014 berichtet er für BTC-ECHO aus der Krypto-Szene.

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Shibuya Crossing in Tokyo

Quelle: © SeanPavonePhoto - Fotolia.com

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Der derzeitige Bitcoin-Peisanstieg wird häufig durch die Legalisierung und Nutzung der größten digitalen Währung in Japan begründet. Nun ist ein wenig Zeit vergangen und wir können sehen wie der Bitcoin-Alltag wirklich in Japan aussieht.
Kein Scherz

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Sven Wagenknecht

Kein Scherz

Bitcoin wurde unter gesetzlichen Auflagen als offizielles Zahlungsmittel in Japan seit dem 01. April 2017 akzeptiert. Was von einigen als Scherz abgetan wurde, entpuppte sich unter Kennern als ernster Fortschritt.

Seitdem nimmt die Fahrt in Richtung digitale Währung Geschwindigkeit an – zumindest in Japan. Touristenstädte mit Kulturgut, wie Hirosaki, probieren sich an Bitcoin-Spenden, um ihr Kulturgut zu erhalten.

Seitdem der Elektronikhändler Bic Camera Bitcoin in seine Filialen holte, laufen Werbespots, in denen Bitcoin angesprochen wird. Der CEO von BitFlyer, einem japanischen Bitcoin-Zahlungsabwickler, vermutet, dass viele Einzelhändler und Online-Shops dieses Jahr noch Bitcoin akzeptieren werden.

Steigende Zahlen


Die japanische Zeitung Yomiuri Shimbun soll nach eigenen Angaben die größte japanische Zeitung weltweit sein. Sie schrieb jetzt, dass Japan immer mehr Bitcoin nutzen wird. In einem Artikel wurde beschrieben wie das Sushi Restaurant Sushi-Bar Numazuko Ginza 1st Bitcoin erlebte: Seit 2 Jahren nutzte man nur ein paar Mal im Monat Bitcoin im Restaurant, doch seit März hat man über 70 Zahlungen mit Bitcoin abgewickelt.

Ohne Kommission

Bisher scheint Bitcoin noch kaum von den Touristen genutzt zu werden. Hauptsächlich junge Japaner zwischen 20 und 40 nutzen Bitcoin im Alltag. Für die Zukunft könnte sich Bitcoin als interessante Alternative für Touristen durchsetzen.

Bei Reisen nach Japan muss man nicht selten sein eigenes Geld in Japanischen Yen umwandeln, mit einer Kommissionsgebühr von rund 3%. Wer aber Bitcoins hat, könnte sich diese Gebühr sparen.

Es scheint als würde die Regierung den Weg für die Massenadaption von Bitcoin frei machen. Bisher gab es eine 8 prozentige Mehrwertsteuer auf den Kauf von Bitcoins. Im Juni soll diese Wegfallen und die Eintrittshürde in Bitcoin weiter verringern.

BTC-ECHO


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