Devcon 3: Ethereums Casper nimmt Gestalt an

Phillip Horch

von Phillip Horch

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

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Quelle: Ethereum coins connected with blockchain nodes standing on motherboard. Ethereum and blockchain concept. 3D Illustration. via shutterstock

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Das Ethereum-Upgrade Casper soll die Blockchain effektiver und demokratischer gestalten. Durch die Verwendung der Proof-of-Stake-Software soll es Nutzern einfacher fallen, neue Token zu minen. Auf der Devcon 3 wurde das Thema häufig diskutiert. Bei der jährlichen Ethereum-Konferenz war ein Thema allgegenwärtig: Casper, der allseits erwartete Proof-of-Stake-Konsens für Ethereum. Das geplante Upgrade soll den Zugang zur […]

Das Ethereum-Upgrade Casper soll die Blockchain effektiver und demokratischer gestalten. Durch die Verwendung der Proof-of-Stake-Software soll es Nutzern einfacher fallen, neue Token zu minen. Auf der Devcon 3 wurde das Thema häufig diskutiert.

Bei der jährlichen Ethereum-Konferenz war ein Thema allgegenwärtig: Casper, der allseits erwartete Proof-of-Stake-Konsens für Ethereum. Das geplante Upgrade soll den Zugang zur Blockchain für einzelne Nutzer zugänglicher machen. Die Hoffnung der Entwickler ist es, das Minen von neuen Token attraktiver und einfacher zu gestalten. Casper soll im Gegensatz zum Proof-of-Work-Verfahren mit dem Proof-of-Stake-Verfahren kostengünstiger und schneller sein.

Die Idee, die dahinter steckt, ist, dass Nutzer nicht länger Geld in Mining-Software und -Computer investieren müssen. Vielmehr sollten sie Kapital investieren und Kalkulationen durchführen, um Transaktionen zu validieren. Somit könnten Nutzer darum wetteifern, Protokollbelohnungen zu bekommen. Im Gegensatz zum Proof-of-Work ist nicht der Anteil an der Rechenkapazität dafür verantwortlich, ob die Miner Kryptowährungen bekommen. Vielmehr ist es der prozentuale Anteil an den gesamten Tokens eines Netzwerk, das Ausschlag darüber gibt, ob die Besitzer noch mehr davon bekommen. Der sogenannte Konsens-Mechanismus sorgt dafür, dass man sich auf eine identische Version der Blockchain einigt. Die Auswahl der Miner folgt dabei dem Zufallsprinzip. Aus den bereits vorhandenen Tokens wird eines ausgewählt, dessen Besitzer schließlich die Validation erhält. Wer also einen hohen Anteil an der Gesamtzahl an Tokens hat, hat höhere Chancen, die „Verlosung“ zu gewinnen.

Noch nicht ganz fertig

Das bereits auf der letzten Devcon angekündigte Upgrade ist bisher noch nicht fertiggestellt. Vitalik Buterin und Vlad Zamfir, beides Entwickler der Ethereum-Blockchain, arbeiten momentan noch an leicht unterschiedlichen Versionen von Casper. Zamfirs hat auf der diesjährigen Devcon jedoch verkündet, dass seine aktuelle Version schneller und sicherer sei, als die ursprünglich präsentierte. Diese hatte eine kompliziertere Blockchain-Struktur und ist daher schlechter anwendbar als die aktuelle Version.

Zamfirs Version basiert auf dem GHOST-Protokoll. Transaktionen können durch eine Veränderung der Regeln zur Validierung schneller ablaufen als zuvor.

BTC-ECHO


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