Ein großer Schritt? IOTA startet das IOTA Ecosystem

Ein großer Schritt? IOTA startet das IOTA Ecosystem

Während der IOTA-Kurs ansteigt, wächst auch das Ökosystem. So kündigte die Foundation am 1. Mai den Launch des neuen IOTA Ecosystems an, einer Plattform für Entwickler.

Der IOTA-Kurs performt aktuell ganz gut. Mit einem Preis von 1,72 Euro pro IOTA, einem wöchentlichen Zuwachs von 12,41 Prozent und stolzen 107,22 Prozent im Monat hat der Token für das Internet der Dinge stattlich zugelegt. Zeitlich fällt dies mit dem Launch des IOTA Ecosystem zusammen. Einem Projekt, das dem IOTA-Ökosystem neue Use-Cases bringen soll. (Was war IOTA doch gleich? Klick hier).

Im neuen IOTA Ecosystem sollen Entwickler die Möglichkeit haben, ihre Ideen einem ausgewählten Publikum zu unterbreiten. Wenn die Ideen angenommen werden, erhalten sie Förderung vom IOTA Ecosystem Developing Fund – einem speziell für das IOTA Ecosystem angelegter Fonds. Dadurch bietet die IOTA Foundation eine Sammelstelle für Entwickler, die Anwendungen für und in IOTA planen. Mit der Verwendung soll auch der interne Austausch leichter werden – Entwicklern soll es mit dem IOTA Ecosystem leichter fallen, sich mit Gleichgesinnten zu verbinden.

IOTA wächst mit dem IOTA Ecosystem

In der Verbindung mit dem Fonds ist ihnen zudem finanzielle Unterstützung zugesichert – das gesamte IOTA-Ökosystem wächst wiederum. Laut offizieller Ankündigung kann dort jeder seine Ideen verwirklichen, ohne Rücksicht auf die finanzielle Situation. Der IOTA Ecosystem Developing Fund existiert bereits seit Anfang des Jahres 2017. Laut eigenen Angaben konnte die Foundation damit bereits 20 Tera Iota einsammeln – also eine Billion Einheiten IOTA.

Mit dem Launch des IOTA Ecosystems schafft sich das Unternehmen einen weiteren Use-Case. Der interne Token, der unter anderem darauf ausgelegt ist, im Internet der Dinge verwendet zu werden, würde dann hier Nutzung finden, um Projekte zu finanzieren. Diese wiederum können dann das Tangle verwenden, um sie als Grundlage für die Anwendung ihrer Innovationen zu nutzen.

Als mögliche Projekte schlägt IOTA jegliches „Projekt, Event oder Tutorial“ vor, welches innerhalb des Ökosystems stattfindet. Als Beispiele zählen Open-Source-Bibliotheken oder Code-Depots, neue Business- oder Anwendungsfälle oder auch Lernplattformen – sprich alles, was man theoretisch mit IOTA und dem Tangle verbinden kann. Ferner seien auch die Finanzierung von Hackathons, Meetups, Speaker Panels oder Workshops denkbar, die mit IOTA zu tun haben. Die IOTA Foundation kündigt weiter an, besonders interessante Projekte auszuwählen und auf der Hauptseite anzukündigen.

Um sich Ecosystem Developer nennen zu dürfen, muss man sich auf der Homepage anmelden und seine Projekte präsentieren.

BTC-ECHO

Über Phillip Horch

Phillip HorchPhillip Horch hat im Oktober 2017 sein Masterstudium in Literatur-Kunst-Medien an der Uni Konstanz abgeschlossen. Bereits während des Studiums arbeitete er bei diversen Redaktionen und ist nun Redakteur bei BTC-ECHO. Im Fokus seiner Arbeit steht das disruptive sozio-ökonomische Potenzial der Blockchain-Technologie.

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