BTC im Krebsgang Ein Blick auf die Datenlage: Quo vadis, Bitcoin?

David Scheider

von David Scheider

Am · Lesezeit: 3 Minuten

David Scheider

Kryptowährungen sind Davids Leidenschaft. Deshalb studiert er jetzt Digital Currency an der Universität Nicosia – und schreibt nebenher für BTC-ECHO. Von Bitcoin hält David einiges, vom allgemeine Hype um die Blockchain-Technologie eher weniger.

Eine Bitcoin Münze die unter ein Mikroskop gelegt wird.

Quelle: Shutterstock

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Neben anderen Vorteilen ist Bitcoin ein gigantischer Schritt in Richtung transparenterer Finanzmärkte. Neben dem Transaktionsgeschehen lassen sich auch Indikatoren wie die Hash Rate ablesen auf der Blockchain ablesen. Zeit, einen Blick unter die Haube zu werfen.

Gähn! Bitcoins Kursgebaren in diesem Corona-Dezember gestaltet sich alles andere als volatil. Viel eher beschreibt die Kryptowährung Nr. 1 seit Anfang des Monats einen Seitwärtstrend. Quo vadis, Bitcoin? Ein Blick auf die Datenlage.

Hash Rate


Eines vorweg: Um die Hash Rate muss man sich nach Lage der Dinge keine Sorgen machen. Zwar büßte die akkumulierte Rechenpower im Netzwerk Ende Oktober signifikant Momentum ein. Mittlerweile sind die Miner aber wieder zurück an Bord und versorgen Bitcoin mit ausreichend Energie. Der Einbruch vom Oktober dieses Jahres war nach Einschätzung von Marktbeobachtern auf das Ende der Regenzeit in Sichuan zurückzuführen. Miner betreiben ihre Bitcoin-Minen in der südwestchinesischen Provinz mit aus Wasserkraft gewonnenem Strom. Bleibt der Regen aus, sinkt der Pegelstand der Staudämme und Strom wird teurer. Das drängt die Miner in der Regel zu Standortwechseln, die sich auch anhand der Hash Rate bemerkbar machen.

Aktuell steuert die Hash Rate wieder auf ein neues Allzeithoch zu. Sie beträgt zu Redaktionsschluss 137 Exahashes pro Sekunde (EH/s) und steht damit nur rund 6 Prozent hinter dem All Time High bei 146 EH/s. Ein rundum bullishes Signal.

Active Addresses Sentiment: Langsame Erholung?

Seitwärtsgänge wie dieser mögen für Beobachter wenig ergiebig sein. Für die langfristige Kursentwicklung sind sie aber unerlässlich. Bitcoin war nach seiner Rallye vom November, die sich sogar in einem neuen Allzeithoch manifestiert hat, überhitzt. Den Rücksetzer auf knapp unter 18.000 US-Dollar (USD) vom 9. Dezember kann man getrost als gesunde Kurskorrektur werten.

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Wer etwa einen Blick auf das Active Addresses Sentiment wirft, der stellt fest, dass BTC bereits seit geraumer Zeit, genauer gesagt seit dem 19. Oktober im „roten Bereich“ handelt. Wir erinnern uns: Steigt der Bitcoin-Kurs zu schnell in zu kurzer Zeit, kann er nicht vom Wachstum aktiver Adressen unterstützt werden, eine Kurskorrektur ist wahrscheinlich.

Dieser Tage handelte „Orange Coin“ wieder im gesunden Bereich zwischen rot und grün gepunkteter Linie. Die Netzwerkvoraussetzungen für einen neuen Aufwärtstrend werden also gerade gelegt.

Transaktionsgeschehen

Wie groß Bitcoin bereits geworden ist, lässt sich unterdessen auch am Transaktionsgeschehen ablesen. Jeden Tag wechseln 250.000 bis 300.000 BTC die Adresse. Bei einem Kurswert von rund 18.500 US-Dollar, sind das zwischen 4,6 und 5,5 Milliarden US-Dollar pro Tag, die das Netzwerk verarbeitet.

Damit ist BTC das größte dezentrale Geldnetzwerk weltweit. Auch wenn BTC eine Zeitlang kein Aufsehen erregt, so funktioniert die Kryptowährung seit ihrer Genese einwandfrei – und transportiert immer größere Summen Geld.

Profitable Bitcoin-Tage

Und noch ein Hinweis für bearish gestimmte Bitcoiner: Krebsgänge und Kursrücksetzer sind in Bullenmärkten nicht lange von Dauer. Wer einen Blick auf die profitablen Bitcoin-Tage wirft, der stellt fest, das es aktuell an 99,6 Prozent der Tage eine gute Idee war, in die Kryptowährung zu investieren. Lediglich an 16 Tagen war der Kurs höher als heute.

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