Consensus 18: Wird der Bitcoin die globale Währung des Internets?

Tobias Schmidt

von Tobias Schmidt

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Tobias Schmidt

Tobias Schmidt ist seit August 2017 als Redakteur im Team von BTC-ECHO tätig. Sein Fachgebiet im Krypto-Bereich sind die vielen verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

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Quelle: Global communication network around planet Earth in space, worldwide exchange of information by internet and connected satellites for finance via Shutterstock

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Am dritten und letzten Tag der weltgrößten Blockchain- und Krypto-Konferenz Consensus in New York wurden noch einmal viele Themen angeschnitten. Unter anderem ging es um Blockchain-Implementierung großer Unternehmen und generelle technische Neuerungen. Was wir von der Konferenz mitnehmen können.

Die Consensus 2018 ging gestern Abend mit einer „Bold Prediction“ zu Ende. Dieser Begriff wird im Englischen gerne verwendet, um eine gewagte Prognose für die Zukunft aufzustellen. An jene wagte sich Jack Dorsey, CEO von Square, einem mobilen Zahlungsdienstleister, sowie Mitbegründer des Blogging-Dienstes Twitter.

Bitcoin als „Währung des Internets“?

Halb als Hoffnung, halb als Erwartung an die Zukunft formulierte Dorsey seine Vision, der Bitcoin oder eine andere Kryptowährung, könnte dereinst zur „Währung des Internets“ werden. Seiner Meinung nach verdient das Internet eine eigene Währung für alle Transaktionen, die man über das Internet tätigt.

Ob diese Währung jedoch zwingend der Bitcoin sein wird, darauf möchte sich Dorsey nicht festlegen. Er hoffe allerdings, dass es der Bitcoin sein wird, da er sich selbst als einen „großes Fan“ des Bitcoins bezeichnet. Dorseys Präferenz für den Bitcoin erklärt sich leicht, wenn man sich den Hintergrund seines Start-ups Square anschaut. Bitcoin-Zahlungen sind ein fester Bestandteil des Payment-Dienstleisters. So habe man sich im Unternehmen mehr als einmal Gedanken darüber gemacht, ob der Bitcoin eines Tages die Basis für alle Zahlungen im Internet sein wird.

Was bleibt von der Konferenz?


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Das ganz große Ding, wie es im letzten Jahr etwa die Ankündigung von Segregated Witness als Kompromisslösung der Bitcoin-Skalierungsdebatte war, blieb in diesem Jahr aus. Stattdessen wurden neben der üblichen Promo-Show für Krypto-Unternehmen eher langfristige Entwicklungen justiert. So ging es in diesem Jahr stärker als in den Jahren zuvor um die Verflechtung von der „Old Economy“ und der aufstrebenden Blockchain-Szene. Namhafte Traditionsunternehmen kündigten Blockchain-Projekte an oder stellten in Aussicht, in die Erforschung der Technologie zu investieren. Auch Blockchain-Start-ups erhielten eine Plattform, um sich und ihr Projekt zu präsentieren.

Als zweites großes Thema der Konferenz kann das Thema Regulierung angesehen werden. Eine angemessene Regulierung von Blockchain-Anwendungen, in erster Linie von Kryptowährungen, wünschen beide Seiten. Unternehmen und Start-ups erhoffen sich von einem ordnenden Rahmen, dass er ihnen Sicherheit und Halt gibt, um in Ruhe an ihren Projekten weiterarbeiten zu können. Regierung und Regulierungsbehörden wollen ebenfalls klare Regeln schaffen, um Missbrauch vorzubeugen und Investoren und Verbraucher zu schützen. Jedoch betonten Vertreter der Legislative auch die Schwierigkeit eines solchen Unterfangens ohne fachliche Expertise. Eine zu eng einschnürende Überregulierung, die im schlimmsten Fall Innovationen behindern könnte, lehnen hingegen beide Seiten ab.

So bleiben von der Konferenz in New York neben den Bildern von fast 10.000 Besuchern inklusive Lambo-Besitzer vor allem Ideen und Hoffnungen für die Zukunft der Kryptowelt.

BTC-ECHO


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