China: Elite-Uni eröffnet Blockchain Research Center

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China: Elite-Uni eröffnet Blockchain Research Center

Die renommierte Fudan University in Shanghai verkündet die Eröffnung eines Forschungszentrums für Blockchain-Technologie. Dieses wird neben Erkenntnissen über Anwendungsmöglichkeiten von DLT auch ganz konkrete Entwicklungsprogramme für Shanghais Blockchain-Industrie liefern.

Wie am 15. Februar bekannt gegeben wurde, entsteht das „Shanghai Blockchain Engineering Technology Research Center“ in Zusammenarbeit der Universität mit den IT-Unternehmen Zhongan Online Property Insurance Co., Lrd. und Shanghai Zhongren Information Technology Co., Ltd..

Die Fudan University gilt als eine der führenden Universitäten in der Volksrepublik China. Sie ist Mitglied in der „C9 League“, dem chinesischen Äquivalent zur amerikanischen „Ivy League“, und verfügt über hohe Zulassungsvoraussetzungen. Laut QS World University Rankings 2015/16 belegt die Fudan University den 43. Platz weltweit.

Neben Grundlagen- und Anwendungsforschung sind beim „Shanghai Blockchain Engineering Technology Research Center“ außerdem Trainings für Spezialisten und vielversprechende Krypto-Talente geplant. Erklärtes Ziel der Forschungskooperation ist wissenschaftlicher Fortschritt mit messbaren ökonomischen Resultaten für das Wachstum der Blockchain-Industrie in Shanghai.

Chinas Bildungssektor greift vermehrt Blockchain auf

Die Fudan University ist indes nicht die erste Eliteuniversität, die sich an einer Integration von Blockchain in den Bildungssektor Chinas beteiligt: Kürzlich machte die Tsinghua University (QS Ranking 2016: Platz 24 weltweit) in Peking Schlagzeilen, als sie Ripples Bildungsinitiative beitrat. Das FinTech aus Kalifornien plant zusammen mit dem FinTech-Forschungszentrum der Universität ein Blockchain-Forschungsprogramm.


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Die Volksrepublik China setzt vor allem bei der Regierung ihrer rasant wachsenden Städte auf Blockchain-Technologie. Nicht zuletzt zur Kontrolle und Organisation der Bevölkerungsentwicklung. Außerdem sollen Umweltschutz und Ressourcenmanagement in diesen „Smart Cities“ durch Krypto und Blockchain effizient und zeitgemäß eingegliedert werden.

Der jüngste Vorstoß namentlicher chinesischer Universitäten zeugt von der Ernsthaftigkeit der größten Volkswirtschaft der Welt, Krypto-Technologien langfristig und nachhaltig in seine Regierungsstrategie einzubauen. Dass dies in Anbetracht des autoritären Charakters der Parteidiktatur auch problematisch sein kann, sollte ebenfalls Teil einer kritischen (gesellschafts-)wissenschaftlichen Blockchain-Forschung sein. Ob eine solche unter den gegenwärtigen Bedingungen in China möglich ist, ist jedoch fraglich.

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