BitFinex-Prozess: Etappensieg für die Bitcoin-Börse

Max Halder

von Max Halder

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Max Halder

Max Halder kaufte 2011 seinen ersten Bitcoin. Er studierte Chemie und Pharmakologie an der Universität Regensburg und graduierte 2016 mit einem Master of Science. Seither setzt er sich als Pädagoge und freiberuflicher Dozent in einer Suchtklinik und in Förderzentren für Aufklärung und Bildung ein.

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Bitcoin Börse Bitfinex etappensieg vor gericht

Quelle: Shutterstock

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Im Prozess, den die New Yorker Generalstaatsanwaltschaft (NYGA) gegen die Bitcoin-Börse BitFinex führt, wird es zu weiteren Verzögerungen kommen. Das Spiel ist alt und bewährt: Durch Bekanntgabe der Wahrheit in kleinen Portionen beruft sich die Krypto-Börse erneut auf Nichtzuständigkeit der NYGA. Und bekommt diesmal Recht.

Im skandalösen Prozess um die Bitcoin-Börse BitFinex gab es ein überraschendes Urteil. Der Börse war vorgeworfen worden, 700 Millionen US-Dollar veruntreut zu haben, die von der Schwesterfirma Tether Limited stammen sollten. Die Zuständigkeit für beide Firmen unterliegt der gemeinsamen Mutter iFinex, was dem Prozess von Anfang an einen bitteren Beigeschmack gab. Hinzu kamen fragwürdige Transaktionen über eine Firma in Panama (Crypto Capital) und die Tatsache, dass BitFinex auf den Britischen Jungferninseln, ein bekanntes Steuerparadies, registriert ist. Um Klarheit in die Transaktionen zu bringen, versuchte die New Yorker Generalstaatsanwaltschaft, BitFinex zur Offenlegung der Bilanzen zu zwingen. Dieser Versuch scheiterte nun jedoch, wie das News-Outlet Finance Magnates berichtete.

Bitcoin-Börse BitFinex: Zwischen Zuständigkeit und Übergriffigkeit


Der eigentliche Vorwurf lässt sich in aller Kürze so fassen: Die Bitcoin-Börse BitFinex hatte bei der Auszahlung von Guthaben ihrer Kunden einen Engpass. Dieser Engpass wurde mit einer Zahlung von 700 Millionen US-Dollar von Tether Limited ausgeglichen, ohne Dokumentation. Zuletzt versuchte iFinex, aus dem Prozess über die Zuständigkeitsfrage herauszukommen. Doch damit scheiterten sie. Da die amerikanischen Behörden BitFinex Geschäfte mit New Yorker Kunden nachweisen konnte, leiteten sie den nächsten Schritt ein. Warum der New York Supreme Court am gestrigen 24. September entschieden hat, dass BitFinex die Bilanz unter Verschluss halten darf, bleibt schleierhaft. Es ist die Rede von „jurisdiktioneller Übergriffigkeit“. Wie es in diesem Fall nun weitergehen soll, bleibt fraglich.

Wir sind für die Entscheidung der Richter dankbar. Wir sehen zu, dass wir die signifikanten und substantiellen Themen vor dem Berufungsgericht zur Sprache bringen,

so ein Mitarbeiter von iFinex.

Ein fragwürdiges, aber legales Spiel

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Trotz der eindeutigen Zuständigkeit der New Yorker Generalstaatsanwaltschaft berief sich die Bitcoin-Börse erneut auf „jurisdiktionelle Übergriffigkeit“. Hierfür enthüllte BitFinex einen weiteren Brocken der Wahrheit. Crypto Capital soll das Geld überwiesen haben, das dann allerdings in mehreren Rechtszonen beschlagnahmt worden sei. Darunter sollen sich Polen, Portugal, Großbritannien und schließlich die USA befinden. Der Fehler liege folglich nicht bei BitFinex, so die Anwälte. Es ist auch dieses Argument, weswegen die Anwälte die gänzliche Einstellung des Verfahrens fordern.

Die Mutterfirma iFinex machte immer wieder negative Schlagzeilen. So wurden vom Stable Coin USDT, der von der Tochter Tether Unlimited herausgegeben wird, versehentlich 5 Milliarden USDT ausgegeben, die anschließend wieder verbrannt wurden. Und die Gerüchte um einen bewusst manipulativen Token namens LEO, der durch die andere Tochter BitFinex ausgegeben wurde, ist nur ein weiteres Beispiel.

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