Mit Memes zum Mond Bitcoin und sein dezentrales Marketing-Team: Der Weg in den Mainstream

David Scheider

von David Scheider

Am · Lesezeit: 3 Minuten

David Scheider

Kryptowährungen sind Davids Leidenschaft. Deshalb studiert er jetzt Digital Currency an der Universität Nicosia – und schreibt nebenher für BTC-ECHO. Von Bitcoin hält David einiges, vom allgemeine Hype um die Blockchain-Technologie eher weniger.

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Bitcoin hat keine zentrale Autorität. Als dezentrale Grasswurzelbewegung ist es in Sachen Marketing auf seine Nutzer angewiesen. Was Bitcoiner tun können, um der Kryptowährung zu mehr Popularität zu verhelfen.

In der Vergangenheit verließ sich Bitcoin bisher auf ein übergeordnetes Marketing-Tool: Seinen Kursverlauf. Schließlich war die Kryptowährung innerhalb der letzten zehn Jahre mit mehreren Millionen Prozent Kurswachstum das am besten performende Asset der Menschheitsgeschichte. Das lockt natürlich Enthusiasten und Glücksritter gleichermaßen auf den Plan.


Geht der Kurs aber gerade einmal nicht durch die Decke, oder befindet sich die Währung gar im Bärenmarkt, dringt die frohe Kunde vom digitalen Geld nur selten an die Oberfläche des Mainstreams. Logisch, nicht jeder hat die zeitlichen Kapazitäten, sich mit Wohl und Wehe eines möglicherweise weltumspannenden Paradigmenwechsels an der Wurzel menschlicher Kooperation zu beschäftigen. Um vorherrschende Irrtümer über BTC und Co. aus der Welt zu räumen, braucht es daher vor allem eins: Motivierte Bitcoiner, die die Rolle des Marketing-Teams übernehmen.

Eine besondere Rolle fällt dabei der Medienwelt zu. Podcasts, Artikel und YouTube Content sind bestens geeignet, eine interessierte Leser- und Hörerschaft über Für und Wider des digitalen Geldes aufzuklären.

Serien wie „Gradually, then Suddenly“ von Parker Lewis oder Vijay Boyapatis „Bullish Case for Bitcoin“ können hier und da schonmal den Unterschied zwischen Bitcoiner und Nocoiner machen. Auch BTC-ECHO hat mit der BTC-ACADEMY eine eigene Plattform ins Leben gerufen. Sie soll Neugierigen die Vorteile der dezentralen Welt näherbringen.

Damit Precoiner den Sprung auf den Bitcoin-Zug schaffen, muss aber zunächst ein grundlegendes Interesse an der Kryptowährung vorhanden sein. Das reift aber nur über immer wiederkehrende Berührungspunkte.

Ideen wie Flammen

Hier kommen Bitcoiner ins Spiel. Denn seit geraumer Zeit können Bitcoiner über das Awareness Game am dezentralen Marketing teilnehmen und die Berührungspunkte, die Precoiner mit der Kryptowährung haben, deutlich erhöhen. Das Awareness Game ist Teil einer Kampagne, die unter Ideas are like Flames firmiert. Dahinter steckt ein Münchner Bitcoin-Kollektiv.

Wer sich auf ideaslikeflames.com Sticker bestellt und die an öffentlichen Plätzen anbringt, kann dafür sogar bares Geld verdienen. Nach Angabe von Gründer @_pretyflaco schüttete das Awareness Game bereits über 1,5 Millionen Satoshis an klebewillige Bitcoiner aus.

Wie wichtig das freiwillige Engagement der Bitcoin Community ist, betont auch Jeff Gallas, seines Zeichens Gründer von Fulmo und Lightning-Enthusiast. Gegenüber BTC-ECHO sagt Gallas:

Bitcoin ist die erste dezentrale, autonome Organisation der Welt. Es gibt keine Marketingabteilung im herkömmlichen Sinne. Jeder Bitcoiner ist seine eigene Ein-Mann-Bitcoin-Marketing-Abteilung.

Jeff Gallas

Raus aus dem digitalen Raum

Die Idee hinter Initiativen wie Ideas are like Flames ist es, BTC aus den Filterblasen des digitalen Raumes in die Realität zu versetzen, um Aufmerksamkeit zu schaffen. Hilfreich dabei ist auch der Content von 21ism.com. Das Kunst-Kollektiv hat sich zur Aufgabe gemacht, qualitativ hochwertige Comics zum Thema BTC zu entwerfen und in Umlauf zu bringen. Das beste daran: Das Kollektiv, bestehend aus Zeichner Joshua Cranton und Texter @selfbankt, stellt seine Arbeiten umsonst zur Verfügung. Wer will, kann sich die jüngste Ausgabe von 21ism hier herunterladen (Spenden und Verteilen erwünscht). Dazu Gallas:

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