Die Märkte laufen heiß Bitcoin: Wieso du jetzt bullish sein solltest

David Scheider

von David Scheider

Am · Lesezeit: 3 Minuten

David Scheider

Kryptowährungen sind Davids Leidenschaft. Deshalb studiert er jetzt Digital Currency an der Universität Nicosia – und schreibt nebenher für BTC-ECHO. Von Bitcoin hält David einiges, vom allgemeine Hype um die Blockchain-Technologie eher weniger.

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Bitcoin-Münze vor gelben Hintergrund.

Quelle: Shutterstock

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Die vergangenen Tage haben gezeigt: Bitcoin hat Bull Run nicht verlernt. Wieso wir jetzt vorsichtig optimistisch in die Zukunft blicken können.

Netzwerkeffekte

Das Geheimnis, wieso Facebook und Twitter zu Monopolisten werden konnten, liegt in ihren Netzwerkeffekten begründet. Als soziale Plattformen taugen sie nur, wenn es Nutzer gibt, die sie mit Content füllen. Es liegt in der Natur der Sache, dass Social Media wenige, wirklich relevante Player hervorbringt. Größere Verteilung der User auf diverse Plattformen heißt weniger Nutzen für den Einzelnen.

Man beschreibt dieses Phänomen mit den sogenannten Netzwerkeffekten. Seinerzeit hatte Robert Metcalfe dieses in einen mathematischen Zusammenhang gegossen.

Das Gesetz von Metcalfe besagt, dass die Wirksamkeit eines Telekommunikationsnetzes proportional zum Quadrat der Anzahl der angeschlossenen Benutzer des Systems ist.

Wikipedia-Eintrag zu Metcalfes Law.

Auch für Geld sind Netzwerkeffekte unerlässlich. Dass es angenehmer ist, Währungen für möglichst große Wirtschaftsräume zu entwerfen, ist intuitiv ersichtlich. Auch der Euro wurde unter anderem aus diesem Grund eingeführt.


Mit anderen Worten: Geld hat immer eine Tendenz, sich zu monopolisieren. Gold ist der plakative Beweis für diese These. Gäbe es kein Fiatgeld, sprächen gute Gründe dafür, dass wir nach wie vor Gold als Zahlungsmittel nutzen würden.

Auch Bitcoin setzt auf Netzwerkeffekte. Denn was nützt mir Geld, das niemand akzeptiert? Die Bitcoin-Akzeptanz lässt sich indes recht gut an der Gesamtzahl der Wallets ablesen – und die steigt beharrlich. Allein in diesem Jahr wuchs die Anzahl der auf Blockchain.com registrierten digitalen Brieftaschen um 17 Prozent an und beträgt aktuell 52,2 Millionen.

Anzahl Bitcoin Wallets auf Blockchain.com. Quelle: blockchain.com.

Auch das Bitcoin-Suchvolumen auf Google zeigt in den letzten 30 Tagen nordwärts.

Interesse an Bitcoin auf Google. Prozentuale Werte. Quelle: trends.google.de.

Fiatwährungen entwerten

Die Türkische Lira (TRY) befindet sich im freien Fall. Jüngst wertete die türkische Nationalwährung um 3,2 Prozent innerhalb eines Tages ab und notiert aktuell bei 7,26 US-Dollar. Allein in diesem Jahr nahm der TRY-Kurs damit um sage und schreibe 23 Prozent ab.

Es sind Währungen wie diese, die den Wert der Kryptowährung Nr. 1 greifbar machen. Die türkische Bevölkerung wird sich alsbald auf die Suche nach Alternativen machen, um ihre Ersparnisse vor Verlust zu schützen.

Hartgeld ist gefragt

Auf der Suche nach inflationssicheren Alternativen zu Fiatgeld fällt die Wahl häufig auf Gold. Das gelbe Edelmetall gilt seit Menschengedenken als sicherer Hafen. Mit dem Vertrauen, dass die Menschheit in Gold steckt kann sein digitales Pendant (noch) nicht mithalten.

Das könnte sich aber schnell ändern. Schließlich verfügen Bitcoin und auch Gold über die Eigenschaften, die gutes Geld ausmachen. Dass Bitcoin das Edelmetall eines Tage ersetzt, scheint angesichts der zunehmenden Digitalisierung durchaus plausibel. Wer mehr über die Unterschiede zwischen den beiden Wertspeichern wissen will, klickt hier.

Disclaimer: Diese Zeilen ersetzen keine Investmenberatung, Investitionen in den Krypto-Markt erfolgen auf eigene Gefahr. Investiere nur so viel, wie du bereit bist, zu verlieren. Weitere Tipps zum Trading gibt es auf der BTC-ACADEMY.


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