Bitcoin Futures, Bullishe Zukunft – Interesse an Terminkontrakten steigt
Bitcoin Futures, Bullishe Zukunft – Interesse an Terminkontrakten steigt

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Wetten auf den Bitcoin-Kurs Bullishe Zukunft – Interesse an Terminkontrakten steigt

Wetten auf den Bitcoin-Kurs werden immer beliebter. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung zu den BTC-Terminkontrakten.

Bitcoin Futures, auch als BTC-Terminkontrakte bekannt, erreichten den Krypto-Markt zu einer Zeit, als der Bitcoin-Kurs beinahe täglich neue Höchstwerte erreichte. Seit Dezember 2017 sollte es mit den Tradingvehikeln der Chicago Mercantile Exchange (CME) und der Chicago Board Options Exchange (CBOE) möglich sein, Wetten auf den Bitcoin-Kurs abzuschließen. Wer die Terminkontrakte mit dem richtigen Kalkül abschließt, kann mit Futures auch von einem fallenden Bitcoin-Kurs profitieren. (Mehr dazu hier.)

Interesse an Bitcoin Futures steigt

Aktuell findet dieses Geschäft mit den Termingeschäften wieder starken Anklang unter Tradern. Wie die Krypto-Analysten von TheBlock mit Bezug auf den „Commitment of Traders Report“ der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) am 13. Februar berichten, sei der Januar für die CME Group der zweitbeste Monat seit dem Launch der Bitcoin-Terminkontrakte im Dezember 2017 gewesen. Im Schnitt sei das durchschnittliche Futures-Volumen im Vergleich zum vergangenen Jahr bereits um 70 Prozent gestiegen.

Ferner sei das Volumen aller offenen Positionen (Open Interest) seit dem 31. Dezember 2019 um knapp 100 Prozent gestiegen, in einem Jahr gar um über 100 Prozent. Ferner habe zwar Bakkt in dieser Woche das höchste Volumen seiner Geschichte registriert. Dennoch habe der Futures-Anbieter lediglich einen Prozent Anteil am nominalen Open-Interest-Wert der CME Bitcoin Futures.


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Derweil beobachtet TheBlock jedoch nicht nur einen Anstieg des Volumens. Vielmehr verteile sich das gesamte Volumen nun anders, man könne von neuen Tradern im Futures-Handel ausgehen. Anders gesagt: Insgesamt steigt das Interesse für die Wetten auf den Bitcoin-Kurs an.

Viele Longs, wenige Shorts

Insgesamt verortet der Bericht den Anstieg der neuen Trader auf der „Long“-Seite, also jenen, die von einem steigenden Bitcoin-Kurs ausgehen. Schließlich sei nur ein geringer Anteil der Trader, nämlich Hedgefonds, auf der Short-Seite. So sei es nur „eine Handvoll von größeren Fonds“, die Short-Futures (mutmaßlich zur Portfolio-Absicherung) in relevanter Größe verkauften.

Ein Großteil der angebotenen offenen Positionen sind dagegen als Long-Positionen einzustufen. Hieraus darf man schließen, dass ein Gros der Trader von einem steigenden Bitcoin-Kurs ausgeht. Vor allem kleinere Trader machen hier einen starken Anstieg (geschätzter Gegenwert: 86 Millionen US-Dollar) aus.

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Dabei gehe ein Großteil der offenen Positionen auf Spekulanten und „nicht-kommerzielle Trader“ zurück. Daraus könne man schließen, dass etwa BTC Miner die CME Futures bisher nicht in relevanter Menge nutzten, etwa um sich gegen etwaige Verluste beim Bitcoin-Kurs abzusichern.

Proportional zum Gesamtbetrieb mache die Anzahl der Bitcoin Futures auf CME jedoch noch einen geringen Anteil aus. So sei die Anzahl an Gold-Futures-Trader etwa sieben Mal so hoch wie derer, die mithilfe der Terminkontrakte auf den Bitcoin-Kurs wetten.

Den gesamten Report findet man hier.

Terminkontrakte und der Bitcoin-Kurs

Die Einführung der Terminkontrakte im Dezember 2017 war nicht unumstritten. So gab es Vermutungen innerhalb der Szene, dass diese maßgeblichen Einfluss auf den Bitcoin-Kurs gehabt haben könnten. Nach wie vor stehen in diesem Zusammenhang auch die BTC-Börse BitFinex und der Stable-Coin-Anbieter Tether Limited im Verdacht, den Bitcoin-Kurs maßgeblich beeinflusst zu haben, um dann durch den Einsatz der Bitcoin Futures von dessen Einbruch profitieren zu können.

Bitcoin-Kurs aktuell

Momentan hält sich der Bitcoin-Kurs relativ wacker über der 10.000-US-Dollar-Marke. Mit einigen kleineren Rückschlägen konnte er seine stabile Performance seit Beginn des Jahres fortsetzen. Mit aktuell 10.197 US-Dollar stieg der Kurs der größten Kryptowährung nach Marktkapitalisierung um über 40 Prozent an.

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