Bitcoin-Kurs, Bitcoin-Kurs fällt massiv – Das steckt hinter dem Crash
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Bitcoin-Kurs fällt massiv – Das steckt hinter dem Crash

Der Bitcoin-Kurs ist heute schlagartig um 500 US-Dollar gefallen. Die Wale verhalten sich ruhig. Die institutionellen Investoren kommen jedoch in Wallung – zumindest, was die Bitcoin Futures auf Bakkt angeht. Was steckt hinter dem Kurssturz?

Der Bitcoin-Kurs ist heute Nachmittag schlagartig um über 500 US-Dollar gefallen. Aktuell bewegt sich der Kurs der größten Kryptowährung nach Marktkapitalisierung knapp unterhalb der 7.500 US-Dollar-Marke. Damit steht der Kurs so tief, wie seit fünf Monaten nicht mehr. Auch die Altcoins mussten herbe Kursverluste hinnehmen. Unterdessen verzeichnen die Bitcoin Futures auf der Handelsplattform Bakkt ein neues Allzeithoch im Kontrakt-Handelsvolumen.

Bitcoin-Kurs-Analyse

Nach dem letzten Kurssturz vom 24. September kannte der Bitcoin-Kurs primär eine Richtung: seitwärts. Er fiel unter den gleitenden Mittelwert der letzten 200 Tage und konnte diesen nicht mehr überwinden. Diese missliche Lage schlug sich in den Indikatoren nieder. Insbesondere der RSI schaffte es nicht, bearishe Bereiche unter 50 zu verlassen. Dazu kam, dass verschiedene Trader die Kursentwicklung zwischen Ende September und Mitte Oktober als Head-and-Shoulder-Pattern deuteten, was diesem bearishen Sentiment weiteres Feuer gab. 

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Fällt der Bitcoin-Kurs weiter?

Betrachtet man die Kursentwicklung seit März 2019 bis zum Jahreshoch mit Fibonacci-Retracement-Levels, offenbart sich, dass aktuell das 50-Prozent-Fibonacci-Retracement-Level getestet wird. Fällt der Bitcoin-Kurs unter dieses, wäre der nächste Support beziehungsweise das Target bei einer Short Position bei 6.255,70 US-Dollar. Erst ein Anstieg über das 38,2-Prozent-Fibonacci-Retracement-Level bei 8.481,03 US-Dollar, sollte man als neues bullishes Signal und damit als Einstieg für eine Long Position werten. Ein sich dann anbietendes Target liegt auf der Höhe des gleitenden Mittelwerts der letzten 20 Wochen bei ungefähr 10.000 US-Dollar.

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Steckt Bakkt hinter dem Bitcoin-Kurssturz?

Auffällig ist, das der Kurssturz von Bitcoin zeitlich mit einem neuen Allzeithoch bei den Bitcoin-Terminkontrakten von Bakkt korreliert. Der automatisierte Daten-Tracker Bakkt Volume Bot verzeichnet für den 23. Oktober bereits ein Handelsvolumen von 296 BTC – dabei ist der Handelstag in Übersee noch jung. Nach Hochrechnungen des Bots könnte Bakkt heute erstmals eine vierstelliges BTC-Volumen erreichen:

Allein, verglichen mit der Marktkapitalisierung von Bitcoin ist das heutige Volumen auf Bakkt  – trotz des neuen Allzeithochs –  zu gering, um daraus einen direkten Einfluss auf den Bitcoin-Kurs ableiten zu können. Auch der Vergleich mit dem Handelsvolumen von Bitcoin in den letzten 24 Stunden macht deutlich, dass auf Bakkt bislang noch „Peanuts“ gehandelt werden.

Eines zeigt der rapide Anstieg des Bakkt-Volumens jedoch: Die berühmt-berüchtigten „Institutionellen“ haben Bitcoin noch lange nicht abgeschrieben. Stellt sich nur die Frage, ob heute die Long- oder die Short Positionen überwiegen.

Auch gab es keine Nachrichtenmeldungen aus dem Krypto-Sektor, mit denen sich der plötzliche Kursrutsch begründe ließe. Auch im Becken der Bitcoin-Wale – Besitzer großer Mengen BTC – ist es bislang ruhig geblieben.Bitcoin-Kurs, Bitcoin-Kurs fällt massiv – Das steckt hinter dem Crash

Wie so oft gestaltet sich die Ursachenforschung alles andere als trivial. Am wahrscheinlichsten erscheint die Möglichkeit, dass der Bitcoin-Kurs-Crash auf einen großflächigen „Domino-Effekt“ zurückgeht: An einer bestimmten Schwelle wurden Verkaufsorder ausgelöst, die den Kurs drückten, was wiederum neue Verkaufsorder auslöste.

Disclaimer: Die auf dieser Seite dargestellten Kursschätzungen stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar. Sie sind lediglich eine Einschätzung des Analysten. 

Charts am 23. Oktober 2019 mithilfe von TradingView erstellt.

USD/EUR-Kurs zum Redaktionsschluss: 0,90 Euro.

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